12h Bathurst: Entrylist für IGTC-Auftakt steht fest

Von Oliver Müller
Intercontinental GT Challenge
2019 gewann die 12h Bathurst der Porsche 911 GT3 R von Dirk Werner, Dennis Olsen und Matt Campbell

2019 gewann die 12h Bathurst der Porsche 911 GT3 R von Dirk Werner, Dennis Olsen und Matt Campbell

Insgesamt 39 Fahrzeuge werden in diesem Jahr die 12 Stunden von Bathurst bestreiten. Elf Marken treten mit GT3-Autos an. 20 Fahrzeuge sind mit reinen Profi-Besatzungen unterwegs und fahren somit um den Gesamtsieg.

Die 12 Stunden von Bathurst sind auf der internationalen Motorsport-Landkarte inzwischen nicht mehr wegzudenken. Das Rennen rund um den so legendären 'Mount Panorama' in Australien gehört seit 2016 zudem zur Intercontinental GT Challenge, die sich zu einer inoffiziellen GT3-WM gemausert hat. 2020 werden nun insgesamt 39 Fahrzeuge in Bathurst antreten. Das ist ein Wagen weniger, als in einer vorläufigen Entrylist von Anfang Januar verkündet wurde.

Beim fehlenden Entry handelt es sich um den zweiten BMW M6 GT3 vom deutschen Team Walkenhorst Motorsport. Seitens BMW wurden «logistische Gründe» für die Reduzierung des Aufgebot benannt. Dafür hat sich der Münchner Hersteller jedoch zu einer vollen IGTC-Saison committet. «Die International GT Challenge ist eine der wichtigsten GT-Rennserien weltweit, und so ist es ein logischer Schritt für uns, dort mit dem BMW M6 GT3 auch in der Saison 2020 an den Start zu gehen. In Walkenhorst Motorsport setzen wir auf ein Einsatzteam, das über viel Erfahrung verfügt und mit Erfolgen wie dem Sieg 2018 bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps sowie dem zweiten Platz beim IGTC-Finale 2019 in Kyalami sein Können im internationalen GT-Sport unter Beweis gestellt hat», erklärt Motorsport Direktor Jens Marquardt.

Unter den 39 startenden Rennwagen befinden sind satte 33 GT3-Fahrzeuge. Diese verteilen sich auf unglaubliche elf Hersteller: Aston Martin, Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Honda, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG, Nissan und Porsche. Mit Audi, Bentley, BMW, Honda, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche haben sich zudem bislang bereits sieben Marken für die volle IGTC-Saison eingeschrieben. Wie die Fahrernominierung in der IGTC ab 2020 funktioniert, haben wir hier aufgeführt.

Um den Gesamtsieg fahren in Bathurst (aller Voraussicht nach) jene GT3, die eine vollständige Besatzung aus Profi-Piloten aufweisen. Das sind insgesamt 20 Fahrzeuge. Sieben Rennwagen fahren in der Pro-Am-Wertung und sechs im Silver-Cup. Aufgefüllt wird das Feld von zwei GT4 (ein BMW M4 GT4 und ein Mercedes-AMG GT4) sowie vier der australischen MARC II-Boliden. Hier ist die Entrylist einzusehen, in der nun auch die Fahrernamen aufgeführt sind.

Los gehen mit der Action wird es in Bathurst am kommenden Freitag (31. Januar) mit vier freien Trainings. Am Samstag steht dann das fünfte freie Training, die zweiteilige Qualifikation und das Top-10-Shootout an. Rennstart ist am Sonntagmorgen gegen 5:45 Uhr australischer Ortszeit, was 19:45 MEZ am Samstagabend entsprechen müsste. Das Rennende ist somit gegen 7:45 Uhr am Sonntagmorgen (unserer Zeit) zu erwarten. Es wird auch wieder auf der Website der Intercontinental GT Challenge im Live-Stream übertragen.

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