24h Daytona: Vierter Sieg in Folge für Cadillac DPi

Von Oliver Müller
IMSA
Renger van der Zande, Ryan Briscoe, Scott Dixon und Kamui Kobayashi gewinnen im Cadillac DPi von Wayne Taylor Racing die 24 Stunden von Daytona. BMW triumphiert in der GTLM-Klasse vor beiden Porsche.

Die 24 Stunden von Daytona bleiben weiterhin Hoheitsgebiet von Cadillac. Seit Beginn der DPi-Ära im Jahre 2017 haben bislang nur die Prototypen der amerikanischen Luxusmarke den Sportwagen-Klassiker in Ostflorida gewonnen. Bei der Ausgabe 2020 setzte sich erneut der Wagen von Wayne Taylor Racing durch der diesmal von Renger van der Zande, Ryan Briscoe, Scott Dixon und Kamui Kobayashi pilotiert wurde. Für das Team des Südafrikaners Taylor ist es bereits der vierte Daytona-Sieg nach 2005, 2017 und 2019. Außerdem hatte Taylor in diesem Jahr auch persönlich ein ganz spezielles Daytona, denn erstmals seit 2010 saß nicht mindestens einer seiner beiden Söhne Ricky bzw. Jordan im Rennwagen des familieneigenen Rennstalls.

In den letzten Rennstunden hatte sich ein Vierkampf, um den Sieg eingestellt. Doch circa zweieinhalb Stunden vor Ende musste der Mazda DPi von Jonathan Bomarito, Harry Tincknell und Ryan Hunter-Reay Federn lassen. Mit einem vermeintlichen Problem am Turbo lief der japanische DPi die Boxengasse an und verlor dabei diverse Runden. Das Fahrzeug kam final als Sechster hinter dem Acura DPi von Dane Cameron, Juan Pablo Montoya und Simon Pagenaud und dem Cadillac von JDC-Miller MotorSports mit Juan Piedrahita, Matheus Leist, Chris Miller und Tristan Vautier ins Ziel.

Derweil hatte sich der siegreiche WTR-Cadillac einen Respektabstand auf die verbliebenen beiden Verfolger, den Cadillac DPi von JDC-Miller MotorSports (Mustang Sampling Racing) mit Sébastien Bourdais, Loic Duval und Joao Barbosa bzw. den von Pole-Position gestarteten Mazda DPi von Oliver Jarvis, Tristan Nunez und Olivier Pla herausgefahren. Final hatte der Siegerwagen einen Vorsprung von 1:05,426 Minuten auf den Mazda. Der Mustang Sampling-Cadillac komplettierte als Dritter das Podium.

In der GTLM-Kategorie setzte sich der BMW M8 GTE von John Edwards, Augusto Farfus, Chaz Mostert und Jesse Krohn durch. Für den Hersteller aus München ist es der zweite Daytona-Klassensieg in Folge. Der BMW fightete über die gesamte Renndistanz mit den beiden Porsche 911 RSR um die Klassenspitze, hatte gegen Ende aber einfach den besseren Speed.

So holte sich der Porsche von Laurens Vanthoor, Earl Bamber und Mathieu Jaminet  den zweiten Platz vor den Markenkollegen Matt Campbell, Nick Tandy und Fred Makowiecki. In der LMP2-Klasse siegte der Oreca 07 von DragonSpeed USA mit Ben Hanley, Henrik Hedman, Colin Braun und Harrison Newey. Den GTD-Triumph holte der Lamborghini Huracán GT3 von Madison Snow, Bryan Sellers, Corey Lewis und Andrea Caldarelli (Paul Miller Racing).

vorläufiger Endstand nach 24 Stunden

Cadillac (van der Zande, Briscoe, Dixon, Kobayashi)
Mazda (Jarvis, Nunez, Pla)
Cadillac (Bourdais, Duval, Barbosa)
Acura (Cameron, Montoya, Pagenaud)
Cadillac (Piedrahita, Leist, Miller, Vautier)

GTLM-Klasse
BMW (Edwards, Farfus, Mostert, Krohn)
Porsche (Vanthoor, Bamber, Jaminet)
Porsche (Campbell, Tandy, Makowiecki)
Corvette (García, Taylor, Catsburg)
BMW (de Phillippi, Eng, Spengler, Herta)

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