Auf zu den Azoren

Von Toni Hoffmann
IRC
«Ungeschminkt» - der VW Polo S2000

«Ungeschminkt» - der VW Polo S2000

Volkswagen kehrt in die Intercontinental Rally Challenge zurück. Auch Sousa und Magalhaes planen Start auf der Atlantik-Insel.

Volkswagen wird erstmals in dieser Saison in der Intercontinental Rally Challenge IRC), wenn auch nicht offiziell, antreten. Der Franzose Julien Maurin plant in einem VW Polo S2000, der vom belgischen Team René Georges Rally Sport vorbereitet wird, beim vierten IRC-Lauf (7. – 9. Mai) auf den portugiesischen Azoren zu starten. Maurin, der beim Saisonauftakt in Monte Carlo mit seinem von Astra Racing eingesetzten Fiat Grande Punto S2000 ausgefallen war, hat den Polo vor kurzem auf belgischem Asphalt getestet. Vor der Schotter-Rallye auf der Atlantik-Insel möchte Maurin noch einen Schottertest in seiner französischen Heimat absolvieren.

«Ich bin glücklich, bestätigen zu dürfen, dass Volkswagen in die IRC mit dem jungen französischen Piloten Maurin zurückkehrt», erklärte Jack de Keizjer, Koordinator im Team René Georges Rally Sport. De Keizjer schliesst nicht aus, dass auch der Österreicher Andreas Waldherr, der die Lavanttal-Rallye in seiner Heimat im VW Polo S2000 gewonnen hat, mit einem Polo seines Teams bei ausgewählten IRC-Läufen antritt. Bei Maurin scheint hingegen sein IRC-Programm mit den sechs Rallyes auf den Azoren, Ypern, Madeira, Barum, Asturien und San Remo festzustehen.

Bei ihrem ersten von zwei IRC-Heimspielen auf den Azoren ziehen auch die Portugiesen Bernardo Sousa und Bruno Malgahaes einen Start in Erwägung. Sousa, der im letzten Jahr noch für das Red Bull-Rallye-Team neben Andreas Aigner in der Produktionswagen-WM PWRC) am Start war, hatte bei seinem Heimat-WM-Lauf an der Algarve einen sehr kurzen Auftritt. Beim Shakedown vor dem Start der Rallye Portugal beschädigte er seinen Abarth Grande Punto so stark, dass er auf den eigentlichen Start am Donnerstagabend verzichten musste. Sein Beifahrer Jorge Carvalho erlitt dabei Verletzungen am rechten Arm. «Ich war über das, was uns passiert ist, sehr enttäuscht», meinte Sousa. «Glücklicherweise sind wir beide okay und haben keine Probleme, um wieder zusammen in ein anderes Auto für einen Start auf den Azoren zu steigen.»

Sein Landsmann Bruno Magalhaes, der bei seinem WM-Heimspiel im Peugeot 207 S2000 bis zu seinem Abflug die PWRC-Wertung angeführt hatte, plant mit Unterstützung des einheimischen Peugeot-Importeurs ebenfalls einen Einsatz auf der Atlantik-Insel, die meteorologisch für ihr Wetter-Hoch bekannt ist. Daneben fasst er aber noch weitere IRC-Starts wie in Asturien, San Remo und Schottland ins Auge. «Ich möchte gerne so viele Rallyes ausserhalb Portugals wie möglich fahren. Aber im Moment ist es ein grosses Problem, Sponsoren zu finden. Ich muss aber auch an die Portugiesische Rallye-Meisterschaft denken, die für mich und auch für Peugeot Portugal sehr wichtig ist», führte Magalhaes an, der natürlich auch bei seinem zweiten IRC-Heimspiel auf Madeira an den Start gehen möchte.

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