Vorjahressieger Loix in Führung

Von Toni Hoffmann
IRC
Vorjahressieger Freddy Loix nach erstem Ypern-Tag in Front

Vorjahressieger Freddy Loix nach erstem Ypern-Tag in Front

Der ehemalige WM-Werkspilot Freddy Loix hat zur Halbzeit des fünften Laufes im belgischen Ypern seinen Heimvorteil am ersten Tag bestens genutzt und die Führung übernommen.

Nach der ersten von zwei Etappen des belgischen Rallye-Klassikers fuhr der letztjährige IRC-Vize-Champion Loix, der bereits fünf Mal sein Heimspiel in der Rallye-Europameisterschaft gewonnen hatte, im Peugeot 207 S2000 einen Vorsprung von 4,9 Sekunden auf seinen in der IRC führenden Kronos-Teamkollegen Kris Meeke und 8,4 Sekunden auf Jan Kopecky im Skoda Fabia S2000 heraus. Dessen Skoda-Partner François Duval hingegen musste sich bei seinem Heimspiel schon auf der ersten von 16 Entscheidungen nach einem Abflug vorzeitig verabschieden.

IRC-Champion Nicolas Vouilloz wird bei seiner Titelverteidigung immer weiter ins Hintertreffen geworfen. Der derzeitige IRC-Dritte landete auf der Auftaktsprüfung mit dem Kronos-Peugeot 207 neben der Piste und zerstörte dabei nachhaltig das «Löwen-Maul». Auf der fünften Entscheidung fing sich der letztjährige Ypern-Zweite zudem noch einen Reifenschaden ein. Letztlich sprang für den Titelgewinner nach dem ersten Tag nur der 14. Zwischenrang mit einem Rückstand von bereits 5:59,9 Minuten heraus.

Tagesdritter mit einem Rückstand von 56,9 Sekunden wurde Giandomenico Basso in Fiat-Abarth Grande Punto S2000 knapp um nur 2/10-Sekunden vor Juho Hänninen im Skoda Fabia S2000. Pieter Tsjoen in einem weiteren Peugeot 207 fuhr mit einem Rückstand von 1:09,2 Minuten auf den sechsten Tagesrang. Bester Nicht-S2000-Pilot war nach der ersten Etappe Japser van den Heuvel im Mitsubishi Lancer auf dem siebten Platz (Rückstand: 1:41,0 Minuten).

Belgien-Debütant Franz Wittmann jr. erreichte entgegen seiner eigenen Erwartungen im zweitbesten Mitsubishi Lancer den zehnten Gesamtrang (Rückstand: 3:58,1 Minuten.) «Mit dem ersten Tag kann ich hier in Belgien mehr als zufrieden sein. Was mich besonders freut, wir werden morgen als Gesamt-Zehnte als erstes Auto auf der Strecke sein. Das ist für mich bei meinem ersten Antreten bei dieser Rallye eine große Ehre aber sicher auch ein Nachteil, da wir zum ersten Mal in Belgien am Start sind. Damit habe ich keine Anhaltungspunkte, um mich an den Spuren von möglichen Vorfahrern zu orientieren», so Wittmann nach dem ersten Tag in Belgien

Weniger Glück hatte die belgische Rallye-Legende Patrick Snijers. Der vierfache Ypern-Sieger schied, auf den 16. Platz liegend, bei seiner Premiere im VW Polo S2000 auf der letzten Tagesprüfung aus. Zuvor verabschiedete sich der britische Meister Guy Wilks nach einem Abflug mit seinem Proton Satria Neo S2000 aus dem ersten Tag. Beim Auftakt zum vierten Lauf zur Rallye-Europameisterschaft, zu dem der flämische Klassiker seit Jahren zählt, fing sich der EM-Spitzenreiter Michal Solowow am Peugeot 207 einen Reifenschaden ein und rangierte deswegen nur an zwölfter Position (Rückstand: 4:55,5 Minuten) direkt hinter seinem Verfolger und Markenkollegen Krum Donchev.

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