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Neu: BMW F 900 R und F 900 XR kommen mit Weltneuheit

Von - 05.11.2019 13:06

BMW hat den aus der F 850 GS bekannten Reihen-Zweizylinder auf 895 ccm erweitert, die Leistung von 95 auf 105 PS erhöht und damit zwei neue Straßenmaschinen gebaut: Die F 900 R und F 900 XR.

Die BMW F 900 R ist ein unverkleideter Roadster, die F 900 XR so etwas wie eine Reise-Supermoto. Beide Modelle bauen auf der gleichen technischen Plattform mit dem Reihen-Zweizylinder in einem Rückgrat-Stahlrahmen auf.

Der Motor ist eine Weiterentwicklung des 2018 mit der F 850 GS eingeführten Zweizylinder-Reihenmotors mit nun 105 PS bei 8500/min und einem fülligeren Drehmomentverlauf mit einem Spitzenwert von 92 Nm bei 6500/min. Hauptverantwortlich dafür ist eine Hubraumerhöhung auf 895 ccm (bisher 853 ccm). Mit nach wie vor 270/450 Grad Zündabstand und einer neuen Unterflurschalldämpferanlage bietet das Triebwerk ein besonders emotionales Klangbild.

Neben der serienmäßigen Anti-Hopping-Kupplung können die neue F 900 R und F 900 XR erstmals mit einer Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR) ausgerüstet werden. Sie verhindert ein durch abruptes Gaswegnehmen oder Zurückschalten verursachtes Rutschen des Hinterrades.

Wie die GS Modelle der F Baureihe setzen die neue F 900 R und F 900 XR auf einen Brückenrahmen aus Stahl, der den Motor als mittragendes Element integriert sowie auf einen nun wieder an seiner klassischen Position vor dem Fahrer befindlichen Kraftstofftank. Die Radführung vorn wird von einer Upside-down-Telegabel übernommen, hinten erfolgt diese über eine Zweiarmschwinge mit Zentralfederbein.

Eine Weltneuheit im Motorradbau sind die leichten, aus Kunststoff geschweißten Kraftstofftanks mit 15,5 Liter (F 900 XR) und 13 Liter (F 900 R) Inhalt. Auch der angeschraubte Heckrahmen aus Stahl wurde für die F 900 R und F 900 XR neu entwickelt, um ein optisch möglichst kurzes und schlankes Heck zu gestalten.

Während die neue F 900 R als dynamischer Roadster auf sportliche Einsatzzwecke und daher auf kürzere Federwege setzt (135/142 mm), bietet die neue F 900 XR mit ihren etwas längeren Federwegen (170/172 mm) ein spürbares Plus an Komfort und damit ein noch breiteres Einsatzspektrum. Das als Sonderausstattung verfügbare elektronische Fahrwerk Dynamic ESA (Electronic Suspension Adjustment) ist im Mittelklasse-Segment nicht alltäglich.

Serienmäßig bieten die neue F 900 R und F 900 XR die beiden Fahrmodi «Rain» und «Road». Ebenfalls zur Serienausstattung zählen ABS und die abschaltbare Traktionskontrolle ASC. Das Paket «Fahrmodi Pro» ist als Sonderausstattung ab Werk erhältlich. Hierbei stehen die zusätzlichen Fahrmodi «Dynamic» und «Dynamic Pro», die dynamische Traktionskontrolle DTC, das kurvenoptimierte ABS Pro sowie die Dynamic Brake Control (DBC) und die neue Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR) zur Verfügung. Ebenso ist optional ein in der Mittelklasse einzigartiges adaptives Kurvenlicht erhältlich, LED-Leuchteinheiten rundum sind serienmäßig.

Die F 900 R bietet als Dynamic Roadster eine sportliche, fahraktive Sitzposition. Die F 900 XR glänzt mit einer aktiven und dennoch entspannten Fahrhaltung fürs Touren und Reisen. Sportliche Optik und guten Fahrerschutz vereint eine Frontverkleidung mit einstellbarem Windschild. Verschiedene niedrige und hohe Sitzbänke sowie die optionale Tieferlegung ermöglichen außerdem die individuelle Anpassung an die individuelle Körpergröße. Beide Modelle sind auch A2-tauglich mit 48 PS erhältlich.

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BMW F 900 XR: Eine Reise-Supermoto © BMW BMW F 900 XR: Eine Reise-Supermoto So sieht die BMW F 900 XR aus © BMW So sieht die BMW F 900 XR aus Das Schwestermodell: Die BMW F 900 R © BMW Das Schwestermodell: Die BMW F 900 R
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