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Der Countdown läuft: Ist KTM bald gerettet?
Der 23. Mai markiert die Deadline im KTM-Sanierungsverfahren. Wie kürzlich bekannt wurde, scheint die Aufhebung des Prozesses nah. Der Investor ist ein Bekannter und könnte eine wechselvolle Geschichte endgültig beenden.
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"Back on Track" – so lautete die Überschrift der Pressemitteilung der Pierer Mobility AG am 25. Februar. An jenem Tag fand die Sanierungsplantagsatzung für die KTM AG und zwei Tochterfirmen am Bezirksgericht in Ried im Innkreis statt. Das Kommuniqué wurde noch aus dem Gerichtssaal veröffentlicht und am gleichen Abend wurde eine Lichtshow am Stammwerk von KTM in Mattighofen in Gang gesetzt. Die Wirkung sollte in beiden Fällen die gleiche sein: ein Signal des Aufbruchs.
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Die folgenden Wochen waren stattdessen wechselhaft: Dem Produktionsstart folgte der erneute Produktionsstopp. Zahlreiche Interessenten wurden in den Medien gehandelt oder brachten sich selbst ins Spiel. Einer davon, Aufsichtsratsmitglied Stefan Zöchling, brachte über eine vorzeitige Fälligstellung eines Darlehens an die KTM-Dachgesellschaft weitere Unruhe in den Prozess. Ferner wurden Investmentfonds und der bisherige chinesische Partner CFMOTO als mögliche Investitionspartner gehandelt. Am Wochenende verdichteten sich die Anzeichen, dass die Suche nach einem Retter beendet sein könnte: Der indische Anteilseigner Rajiv Bajaj scheint abermals einzuspringen und wird offenbar die Schuldentilgungsquote der KTM AG übernehmen. Bis zum Freitag, dem 23. Mai, ist Zeit dafür. Im Rahmen einer Meldung an die Börsenaufsicht in Mumbai, vergleichbar mit einer Ad-Hoc-Mitteilung im europäischen Aktienrecht, wurde offiziell bekannt, dass die Bajaj Auto International Holdings BV bei drei Banken Kredite über insgesamt 566 Millionen Euro bei einer Laufzeit von einem Jahr aufgenommen hat. Eine der Banken, die Citigroup, ist gleichzeitig die Bank, die von der KTM AG mit der Suche nach potenziellen Investoren beauftragt wurde. Der genannte Betrag wurde von Bajaj für Investitionen deklariert. Eine Bestätigung der unmittelbaren Verbindung zum KTM-Sanierungsverfahren steht noch aus, kann aber aufgrund der zeitlichen Nähe, der Protagonisten und des Betrags als wahrscheinlich gelten. Bajaj Automotive hatte bereits den Weiterbetrieb in Mattighofen seit März mit monatlich 50 Millionen Euro finanziert, und Vorkaufsoptionen von Pierer-Aktien durch die Inder waren bereits Stein des Anstoßes beim juristischen Streit zwischen dem Ex-CEO und Aufsichtsratsmitglied Zöchling. KTM verbindet eine langjährige Geschäftsbeziehung mit den Indern, die seit 2011 die Einstiegsmodelle der Österreicher produzieren und auch aktuell Volumenmodelle für die Innviertler entwickeln und fertigen.
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Die kommenden Tage werden zeigen, welche Folgen der mutmaßliche Deal mit Bajaj bei den Österreichern hat. Als eine Möglichkeit gilt, dass Bajaj der KTM AG den nötigen Betrag als Darlehen gibt, das bei ausbleibender Rückzahlung in Anteile umgewandelt wird. Damit würde der indische Hersteller die Österreicher möglicherweise komplett übernehmen. Die Zahlung muss bis zum 23. Mai auf dem Treuhandkonto von Sanierungsverwalter Peter Vogl eintreffen. Spätestens dann ist auch mit einer offiziellen Verlautbarung zu rechnen.
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