Stephan Katt: «Bin voll fit und brenne für den Sport»

Von Rudi Hagen
Stephan Katt (42) wurde 2021 bei der DM in Vechta Dritter

Stephan Katt (42) wurde 2021 bei der DM in Vechta Dritter

Stephan Katt blickt trotz der Ungewissheiten in Pandemiezeiten optimistisch in die Zukunft. Der dreifache Grasbahn-Europameister hat sich für 2022 wieder Ziele gesetzt.

«Irgendwie ist alles ungewiss, aber ich hoffe wie alle anderen wohl auch, dass wir bald wieder zur Normalität zurückkehren können, ich würde mich jedenfalls tierisch darüber freuen», platzte es aus Stephan Katt heraus, als er im Gespräch mit Speedweek.com danach gefragt wurde, wie er wohl die nahe Zukunft angesichts Covid-19 sähe.

Aber der Schleswig-Holsteiner wäre nicht der «Catman», der immer positive, nach vorne schauende Optimist, wenn er nicht konkrete Pläne in der Hinterhand hätte. Beruflich sowieso, denn anders als vor Jahren noch, als er den Bahnsport eher profimäßig anging, geht Stephan Katt regelmäßig montags bis freitags zur Arbeit, vornehmlich rund um Kiel und Hamburg. Katt: «Da bleibt einem in diesen Pandemie-Zeiten ja auch gar nichts anderes übrig.»

Mit an seiner Seite ist im Beruf (Fassadenbau) wie im Sport Kumpel Dennis, denn der ist einer von Stephan Katts Mechanikern auf der Langbahn. 2021 gab es auf den Gras- und Sandbahnen aus Pandemie-Gründen nur Rennen, die an einer Hand abzuzählen waren.

Den WM-Challenge auf der Speedwaybahn in Pardubitz (CZ) «vergeigte» der Deutsche, der in seiner Vita immerhin auf je drei deutsche und Europameistertitel sowie auf sechs Team-Weltmeisterschaften verweisen kann. Allerdings wurde Katt in Marienbad tschechischer Vizemeister, nur der spätere neue Langbahn-Weltmeister Romano Hummel war hier besser.

Die deutsche Meisterschaft im niedersächsischen Vechta beendete Stephan Katt mit einer starken Leistung auf Platz 3 hinter Sieger Max Dilger aus Lahr und Lukas Fienhage aus Lohne.

Wenn es nach Stephan Katt ginge, könnte es wie vor der Pandemie zu Ostern in den Niederlanden wieder mit der Langbahn beginnen. «Ich habe mich körperlich fit gehalten mit viel Fahrradfahren und Fitnesstraining und meine Motorräder sind mit dem Besten vom Besten ausgerüstet und ready to go», strahlt der 42-Jährige mit der permanenten Startnummer 42 Optimismus aus.

Die WM-Qualifikation in Bielefeld (12. Juni) will Katt überstehen und beim Challenge im südfranzösischen Marmande einen Monat später das Ticket für den GP 2023 lösen. Eine schwierige Aufgabe, die aber nicht unlösbar ist. Auch für die Deutsche Meisterschaft beim MSC Schwarme, wo er wie beim MSC Mühldorf Clubfahrer ist, sieht Katt für sich gute Chancen.

«Da sind zwar eine Reihe von jungen Fahrern, die frech und heiß sind, aber ich fühle mich jedenfalls noch voll fit und jung genug und ich brenne für den Sport», machte der Neuwittenbeker zum Schluss eine Kampfansage an die Konkurrenz.

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