GP-Pilot Max Dilger: Hilft der Sensor am Oberarm?

Von Rudi Hagen
Langbahn-GP
Max Dilger hat einen permanenten Startplatz in der Langbahn-WM 2019

Max Dilger hat einen permanenten Startplatz in der Langbahn-WM 2019

Max Dilger hat eine prima Saison hinter sich. Vor allem auf der Langbahn konnte er sich verbessern. 2019 ist er Fixstarter im Grand Prix. Ein Sensor am Oberarm soll helfen, seine Leistungen weiter zu verbessern.

Bis auf einige Ausnahmen ist Max Dilger mit seiner Saison 2018 zufrieden. «Ja, ich habe mir bei zwar bei ein paar Rennen mehr erhofft», resümiert der 29-jährige Schwarzwälder, «so bei einem Ligamatch in Dänemark, wo nichts zusammengelaufen ist und bei der Speedway-DM in Güstrow, wo ich zwei, drei Punkte liegengelassen habe, sowie beim EM-Finale in Tayac, aber generell habe ich über die Saison Konstanz gezeigt.»

Über eines freut sich aber Dilger besonders: «Das war die erste Saison seit Jahren, durch die ich verletzungsfrei hindurch gekommen bin und an der am Ende keine Operation anstand.»

Leistungsmäßig besonders zugelegt hat Max Dilger auf der Langbahn. Vor allem der Gewinn des «Goldenen Römers» in Altrip ist dem Mann aus Lahr-Sulz in guter Erinnerung.

Aber auch bei seinen drei Einsätzen im Langbahn-Grand Prix deutete Dilger mit 31 Punkten und Platz 10 sein Potential in dieser Disziplin an. «Es hätte hier durchaus noch etwas besser für mich laufen können, das war für mich noch nicht zufriedenstellend», mosert der GM-Pilot ein wenig über sich selbst, aber für die Saison 2019 hat er sich über den Challenge bereits als Fixstarter qualifiziert.

Dafür, dass Max Dilger erst seine zweite volle Saison auf der Langbahn unterwegs war, kann man ihm Riesenfortschritte attestieren. Dilger: «Speedway und Langbahn sind zwei Disziplinen, die wenig miteinander zu tun haben. Auf der Langbahn lernst du ständig dazu und bekommst mehr und mehr Routine.»

Unterstützt wurde Dilger bei allen Langbahnrennen mit Material und Know-how des City-Teams aus dem Emsland, das dem Badener ein fertiges Motorrad und mit Jens Rütten aus Bad Zwischenahn einen erfahrenen Mechaniker zur Seite stellte. Die Zusammenarbeit endete aber (vorerst?) mit Ende dieser Saison, wobei Dilger immer noch etwas über die Gründe hierfür grübelt.

Max Dilger ist seit geraumer Zeit dabei, sich für die Saison im nächsten Jahr aufzustellen. Das ist nicht einfach, denn er ist Selfmademann, er muss im Prinzip alles alleine machen. Jetzt hat er erstmal daheim seine Werkstatt renoviert, die Bikes neu aufgebaut und Gespräche mit Sponsoren geführt. «Ich bin am Etat dran, da ist aber noch Luft nach oben.»

Im Speedway gab es jetzt etwas Klarheit. Max Dilger fährt wie schon 2011 und 2012 für den polnischen Erstligisten Polonia Pila. Mit deutschen und dänischen Clubs laufen dagegen noch die Verhandlungen.

Am linken Oberarm trägt Dilger seit einiger Zeit übrigens einen Sensor, der für die Blutzuckerspiegelmessung zuständig ist. Er ist damit Teil des Projekts «MillionFriends», das am Institut für Ernährungsmedizin der Universität Lübeck entwickelt wurde. Dahinter steckt ein Team von Ernährungsmedizinern, Bioinformatikern, Systembiologen und Ernährungsforschern.

«Die können genau analysieren, wie ich auf verschiedene Lebensmittel reagiere», sagt Dilger, «wir können zusammen meine Ernährung so gestalten, um das Maximum an Leistungsfähigkeit aus mir herauszuholen.»

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