Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Dominique Aegerter hat am Sonntag in San Juan/Argentinien die Supersport-WM in famoser Manier gewonnen. Und eigentlich möchte er 2022 gerne noch einmal im MotoE-Weltcup antreten, aber er steht vor einem neuen Vertrag mit dem Ten Kate-Yamaha-Team für die Supersport-WM und will der erfolgreichen Titelverteidigung Priorität einräumen. Dann könnte er für 2023 mit 32 Jahren bei Ten Kate in die Superbike-WM aufsteigen. Der Jugendwahn des GP-Sports hat sich in der SBK noch nicht exzessiv durchgesetzt. Neben jungen Fahrern wie Toprak Razgatlioglu hält sich Johnny Rea mit 34 Jahren genauso an der Weltspitze wie Scott Redding. Und Max Biaggi hat die Superbike-WM 2012 noch mit 42 Jahren gewonnen.
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Übrigens: Die Meldungen, Aegerter könnte in der kommenden Saison beim Yamaha Austria Racing Team (YART) von Mandy Kainz in der SBK eine zweite R1-Yamaha neben Marvin Fritz fahren, sind frei erfunden. Aegerter hat mit drei Podestplätzen beim prestigeträchtigen 8h-WM-Lauf in Suzuka bewiesen, dass er mit den 1000-ccm-Bikes zurechtkommt. Er hat auch während seiner Moto2-Zeit mehrmals die MotoGP-Kawasaki mit dem SBK-Rennmotor von Akira Technology getestet und war 2020 bei HRC als SBK-Testfahrer engagiert.
Doch ob Aegerter 2022 ein drittes Jahr im Dynavolt-Intact-MotoE-Team absolvieren wird, ist offen. "Wir müssen den SSP-Kalender abwarten. MotoE kann ich nur fahren, wenn es bei den geplanten sieben GP-Meetings keine Terminkollision mit der Supersport-WM gibt", sagt Aegerter im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.
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Intact-Teamprinzipal Jürgen Lingg hat bereits vorgesorgt. "Wenn Domi nicht bei uns fahren kann, wird Lukas Tulovic diesen Platz übernehmen", erklärte Lingg.
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Tulovic fährt 2021 für das Intact Junior-Team bereits die Moto2-Europameisterschaft und für das Tech3-MotoE-Team die Elektro-Rennserie.
Der 21-jährige Polizeischüler aus Eberbach liegt in der Moto2-EM mit fünf dritten Plätzen vor dem Finale in Valencia auf dem dritten Gesamtrang. Die MotoE-Meisterschaft hat Tulovic als Gesamt-Achter beendet. Ergebnis Rennen, Misano, 19. September
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