MotoGP: Das hatte Ducati anders geplant

Maria Herrera bereitet Gewichtsverteilung Probleme

Von Jordi Gutiérrez
Maria Herrera: Neben Ana Carrasco (Moto3) die einzige Frau in der Motorrad-WM

Maria Herrera: Neben Ana Carrasco (Moto3) die einzige Frau in der Motorrad-WM

Maria Herrera (Aspar Team) steht vor ihrer vierten Saison in der MotoE-Weltmeisterschaft. Doch ihre Anpassung an die neue Ducati VL21 verläuft bislang schleppend, beim Barcelona-Test wurde sie nur 18.

Seit der Gründung der MotoE-Meisterschaft 2019 ist Maria Herrera Teil der elektrischen Rennserie. Ihr bestes Ergebnis war bislang ein Fünfter Platz in Misano 2019, am Jahresende wurde die Spanierin Gesamt-14. In diesem Jahr geht die 26-Jährige für das Aspar Team erneut in der neu bennanten MotoE-Weltmeisterschaft an den Start.

Doch mit den neuen Ducati-Einheitsbikes hat Herrera bislang Probleme. «Ich fühle mich immer noch nicht allzu gut, da ich noch kein Vertrauen in das Vorderrad habe», bestätigte sie beim Vorsaison-Test auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Nach drei Testtagen belegte die einzige Frau im Starterfeld mit 3,521 sec Rückstand auf Eric Granados Bestzeit von 1:47,221 min als 18. den letzten Platz.

Auch in der siebenrundigen Rennsimultation kam die Spanierin mit 22,218 sec Rückstand nicht über Platz 14 hinaus. «Aufgrund meines Gewichts ist es noch schwierig, da ich keine Last auf dem Hinterrad habe, wodurch ich den Grip am Hinterrad nicht kontrollieren kann. Aber wir arbeiten an diesem Punkt und haben einen Schritt nach vorne gemacht., auch wenn wir noch weit entfernt sind», erklärte sie ihre Defizite.

Dennoch stellte Herrera positive Unterschiede zwischen der neuen Ducati VL21 und den bisher eingesetzten Energica-Einheitsbikes fest. «Man kann später bremsen und das Bike besser stoppen als das Energica-Bike. Es ist beim Richtungswechsel auch leichter zu lenken. Das Bike ist insgesamt leichter, aber das Gewicht konzentriert sich auf den vorderen Bereich der Maschine. Wir müssen mehr Gewicht in den hinteren Teil des Motorrades verlagern, um mehr Traktion zu finden, auch wenn das Sliden viel Spaß macht.»

MotoE-Test Barcelona, Rennsimulation (5. April):

1. Nicholas Spinelli, 7 Rdn in 12:37,738 min
2. Randy Krummenacher, + 2,603 sec
3. Mattia Casadei, + 2,699
4. Hector Garzo, + 2,835
5. Andrea Mantovani, + 6,781
6. Miquel Pons, + 7,372
7. Kevin Manfredi, + 8,189
8. Kevin Zannoni, + 8,827
9. Hikari Okubo, + 8,997
10. Alessio Finello, + 16,946
11. Jordi Torres, + 17,083
12. Eric Granado, + 21,583
13. Mika Perez, + 21,842
14. Maria Herrera, + 22,218
15. Matteo Ferrari, + 46,719
– Tito Rabat, 2 Runden zurück
– Luca Salvadori, 2 Runden zurück
– Alessandro Zaccone, 2 Runden zurück

MotoE-Test Barcelona, kombinierte Zeiten, Mittwoch (5. April):

1. Eric Granado, 1:47,221 min
2. Nicholas Spinelli, + 0,189 sec
3. Mattia Casadei, + 0,324
4. Matteo Ferrari, + 0,572
5. Andrea Mantovani, + 0,642
6. Jordi Torres, + 0,816
7. Miquel Pons, + 0,893
8. Alessandro Zaccone, + 0,930
9. Randy Krummenacher, + 0,943
10. Hector Garzo, + 0,976
11. Tito Rabat, + 1,214
12. Hikari Okubo, + 1,397
13. Kevin Manfredi, + 1,739
14. Kevin Zannoni, + 1,770
15. Luca Salvadori, + 2,103
16. Alessio Finello, + 2,449
17. Mika Perez, + 3,138
18. Maria Herrera, + 3,521

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