Formel 1

Schwere Anschuldigung gegen Ron Dennis

Von - 07.01.2009 11:55

McLaren-Boss Ron Dennis droht Ärger mit der Justiz

Er persönlich sowie die ihm teilweise gehörende McLaren-Group sowie Absolute Taste, an der er Teilhaber ist, werden vom früheren Mitarbeiter Peter Boland bei einem Gericht in Southampton der Diskriminierung,  ungerechtfertigten Entlassung, Kriminalisierung aufgrund homosexueller Neigung sowie des Vertragsbruchs bezichtigt.

Boland arbeitete bis 2007 als Steward an Bord von Ron Dennis Privatjet, den der britische Rennstall-Boss Zeitungsberichten zufolge im Namen von und gemeinsam mit der Cateringfirma Absolute Taste betreibt, an der Dennis 50 Prozent hält. Er, Boland, wurde auch im privaten Bereich eingesetzt, etwa bei der Feier von Ron Dennis‘ Tochter in Cannes oder im Skirefugium von Colorado und bei Feiern.

Boland aus Stowmarket, Sufffolk, wurde nach eigener Aussage Mitte 2007 wegen angeblicher Homosexualität an den Pranger gestellt und danach grundlos entlassen. Er sei sogar von zwei McLaren- Mitarbeitern zu seiner vermeintlichen Neigung ‚vernommen‘ worden und sie hätten ihm seine Richtigstellung nicht geglaubt, behauptet er.

Im Rahmen seiner Anschuldigungen enthüllte Boland, der mit bzw. wegen seiner erstklassigen Referenzen von Dennis eingestellt worden war, eine Fülle pikantester Details über das Innenleben in Dennis Imperium. So hätten es nur die Mutigsten gewagt, an Bord des Privatjets etwa ein Getränk zu sich nehmen, aus Angst vor Flecken auf dem weißen Seidenteppich. Dennis selbst habe Getränke-Service stets demonstrativ abgelehnt. Das Schuhetragen an Bord war verboten. Dennis habe sich obsessive um jedes Detail des Flugbetriebs gekümmert.  Auch habe Dennis, der noch 15 Prozent an McLaren besitzt, ausländerfeindliche Sprüche über Araber fallen gelassen.

Seitens McLaren wurde als Entlassungsgrund Bolands angegeben, dass er einmal im Dienst eingeschlafen sei. Bolands Darstellung der Vorgänge wurde im Kern dementiert.

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