Motocross: Trauer nach tödlichem Unfall

Takaaki Nakagami: Deal mit LCR-Honda für MotoGP steht

Von Günther Wiesinger
Takaaki Nakagami: Japan sehnt sich nach einem MotoGP-Piloten

Takaaki Nakagami: Japan sehnt sich nach einem MotoGP-Piloten

Drei japanische Werke nehmen an der MotoGP-WM teil, aber es fehlt ein japanischer Lokalmatador für den Motegi-Grand-Prix. Das wird sich 2018 aller Voraussicht nach ändern.

Aufmerksame SPEEDWEEK.com-User wissen bereits seit dem MotoGP-Test in Sepang/Malaysia Anfang Februar, dass LCR-Honda-Teameigentümer Lucio Cecchinello für nächstes Jahr ein Zwei-Fahrer-MotoGP-Team plant, WM-Promoter Dorna hält deshalb einen Platz frei für ihn. Dann wäre die ideale Zahl von 24 Piloten mit zwölf Teams am Start.

LCR betreibt seit 2006 ein Honda-Kundenteam in der Königsklasse, damals holte Lucio den Australier Casey Stoner in die MotoGP-Klasse. Er wurde WM-Fünfter – und gewann ein Jahr später den Titel auf Ducati.

Cecchinello machte schon vor drei Monaten kein Geheimnis daraus, wen er sich am besten als zweiten Fahrer neben Cal Crutchlow (beim Jerez-GP gestürzt) vorstellen könnte: Franco Morbidelli und Takaaki Nakagami.

Denn seit dem Abgang von Hiroshi Aoyama vor drei Jahren fehlt ein Japaner in der MotoGP-WM.

Cecchinello erklärte beim Texas-GP, er arbeite mit Nachdruck an Sponsoren-Deals für 2018, die zwei Fahrer umfassen. Er wolle so rasch wie möglich Klarheit.

Inzwischen zeichnete sich deutlich ab: LCR wird den zweiten Platz finanzieren können, Nakagami ist inzwischen der aussichtsreichste Fahrer. Vielleicht kann die Vereinbarung zwischen Honda, Dorna und Nakagami demnächst verkündet werden.

Es besteht noch eine kleine Hürde: Nakagami muss nur verpflichtet werden, wenn der Moto2-GP-Sieger von Assen 2016 in der Tabelle unter den Top-3 liegt. Durch den Crash in Jerez am Sonntag rutschte der Draufgänger aus Japan auf den sechsten WM-Rang ab.

Aber mit 25 Jahren und inzwischen 125 GP-Starts ist es für «Taka» höchste Zeit, dass er in der MotoGP-Klasse eine neue Herausforderung findet.

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