Lorenzo: «Als Rivale hoffe ich, dass sie mies sind»

Von Isabella Wiesinger
MotoGP
Jorge Lorenzo (li.) wollte mit Ducati mehr erreichen

Jorge Lorenzo (li.) wollte mit Ducati mehr erreichen

Jorge Lorenzo fuhr am Sonntag in Valencia sein letztes MotoGP-Rennen für das Ducati-Werksteam. Nach einem schwierigen Rennen im Nassen landete der Spanier nur auf dem zwölften Platz.

Lediglich 15 Fahrer beendeten den Valencia-GP, Jorge Lorenzo wurde 12. – 46,146 sec hinter Sieger und Ducati-Teamkollege Andrea Dovizioso.

Beim Rennwochenende auf dem Circuit Ricardo Tormo stand Lorenzos Abschied von seinem Team, bei dem er zwei intensive Jahre verbracht hat, im Vordergrund. «Ich möchte mich bei allen bedanken. Es war mir eine Ehre, mit diesem Team zusammenzuarbeiten, auch in den schwierigen Zeiten», sagte der Mallorquiner. «Als Freund wünsche ich ihnen für die Zukunft nur das Beste. Als Rivale hoffe ich natürlich, dass sie mies sind», lachte er. «Aber das ist unmöglich, weil sie sehr professionell sind. Sie werden weiterhin gute Resultate erzielen.»

Obwohl die beiden Jahre mit Ducati nicht die erfolgreichsten des dreifachen MotoGP-Weltmeisters waren, verlässt er das Team nicht mit negativen Erinnerungen. «Wir haben keine Weltmeisterschaft zusammen gewonnen, was mein Ziel war, wir hätten das Potenzial dazu gehabt. Wenn wir noch ein paar Saisons mehr zusammen gehabt hätten, bin ich mir sicher, dass wir dieses Ziel erreicht hätten. Ich bin dieses Jahr zweimal gestürzt und habe mich verletzt, da hatte ich wirklich Pech. Das hat uns davon abgehalten, weitere Siege zu holen. Aber unser Sport ist nun mal riskant. Wir haben das Motorrad während der letzten zwei Jahr stark weiterentwickelt, darauf sollten wir stolz sein.»

Der WM-Neunte Lorenzo übernimmt 2019 den bisherigen Platz von Dani Pedrosa im Repsol-Honda-Team, an der Seite des diesjährigen MotoGP-Weltmeisters Marc Marquez.

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

SPEEDWEEK.com im neuen Look: Änderungen wurden nötig

Ivo Schützbach
Seit heute erscheint SPEEDWEEK.com in allen Ländern und auf allen Geräten in einem einheitlichen Design. Unser Ziel war, die Seite moderner zu gestalten und besonders für mobile Endgeräte attraktiver zu machen.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Mi. 21.10., 18:45, Eurosport 2
    Motocross: FIM-Weltmeisterschaft
  • Mi. 21.10., 19:15, ServusTV Österreich
    Servus Sport aktuell
  • Mi. 21.10., 19:20, ORF Sport+
    Erzbergrodeo 2019
  • Mi. 21.10., 19:30, Sport1
    SPORT1 News Live
  • Mi. 21.10., 19:30, Motorvision TV
    Formula E - Specials
  • Mi. 21.10., 20:00, Motorvision TV
    GT World Challenge
  • Mi. 21.10., 20:10, National Geographic
    Food Factory - Woher kommt unser Essen?
  • Mi. 21.10., 20:30, National Geographic
    Food Factory - Woher kommt unser Essen?
  • Mi. 21.10., 22:10, SPORT1+
    Motorsport - FIA World Rallycross Championship
  • Mi. 21.10., 23:15, Hamburg 1
    car port
» zum TV-Programm
7DE