Valentino Rossi (Yamaha/13.): «Eine riesige Schande»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Valentino Rossi nach dem Crash: Alles noch am rechten Fleck?

Valentino Rossi nach dem Crash: Alles noch am rechten Fleck?

Valentino Rossi kämpfte in Valencia um den Sieg, er lag 2,4 Sekunden hinter Leader Dovizioso, als er die Yamaha wegschmiss. «Aber ich habe zuletzt zweimal um den Sieg gekämpft», gab er zu bedenken.

Valentino Rossi rennt jetzt seit 511 Tagen erfolglos einen GP-Sieg nach. In Sepang und Valencia war er haarscharf dran, aber er schmierte zweimal durch Hinterradrutscher ab. In Valencia lag der Movistar-Yamaha-Werkspilot nach 9 von 14 Runden noch an zweiter Stelle hinter Dovizioso, Rins und Pol Espargaró jagten ihn, als er ausrutschte.

Rossi erlebte also 2018 seine erste sieglose Yamaha-MotoGP-Saison, es war sein verflixte 13. für das japanische Fabrikat.

Rossi: «Das ist eine riesige Schande. Es tut mir so leid für Yamaha und das Team. Wir hätten dieses Podium so dringend gebraucht, weil ich seit dem Sachsenring keinen Podestplatz mehr zustande gebracht habe. Ich habe einen Fehler gemacht… Aber die Datenaufzeichnungen geben keinen Aufschluss, ehrlich gesagt, wir verstehen nicht, was passiert ist. Ich kann nur sagen, es war ähnlich wie in Malaysia. Als ich das Gas aufgedreht habe, ist das Hinterrad ausgebrochen. Es sieht so aus, als müssten wir in den letzten Runden mit den Reifen mehr aufpassen. Wir haben ein bisschen zu viel Verschleiß. Ich habe diesen Crash nicht erwartet, es tut mir sehr leid.»

«Aber ich werde mich trotzdem an einen guten Sonntag und an ein starkes Rennen erinnern, denn ich war konkurrenzfähig», stellte Valentino fest. «Ich habe zwar bei den letzten zwei Rennen der Saison kein anständiges Resultat erreicht, abgesehen von dem 13. Platz heute, nachdem ich mich aufgerappelt hatte. Aber ich habe in Malaysia und hier um den Sieg gekämpft, das ist ein wunderbares Gefühl. Sehr positiv. Ein andere positiver Aspekt: Ich bin Dritter in der Weltmeisterschaft geworden, als bester Yamaha-Pilot. Ich denke, das habe ich verdient, denn ich habe immer gekämpft, auch in den ganz schwierigen Phasen. Das war heute nicht einfach, denn Maverick ist von der Pole-Position gestartet, ich vom 16. Platz.»

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