Carmelo Ezpeleta: Viel Lob für Sachsenring-Promoter

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Sachsenring-GP 2019: Mehr als 91.000 Zuschauer am Renntag verfolgten die Kämpfe

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Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta will den deutschen Motorrad-GP auch für die fünf Jahre 2022 bis 2026 in Sachsen absichern. Er ist vom neuen Promoter und Partner Hermann Tomczyk begeistert.

Der Sachsenring-GP wird auch in den nächsten zwei Jahren in Zusammenarbeit zwischen der ADAC Zentrale in München und dem ADAC Sachsen stattfinden, für diesen Zweck wurde extra eine neue Firma mit der Bezeichnung Sachsenring Event GmbH gegründet. Der Termin für den Motorrad-GP von Deutschland steht schon fest: Er wird erstmals seit der Verlagerung des WM-Laufs nach Sachsen 1998 nicht im Juli, sondern bereits am 21. Juni durchgeführt.

Carmelo Ezpeleta, CEO von Dorna Sports und somit Inhaber der kommerziellen MotoGP-Rechte, ist mit der Arbeit des neuen Promoters höchst zufrieden. «Wir haben einen deutlichen Unterschied zu den Jahren vorher gespürt», versicherte der 73-jährige Spanier. «Erstens erzählt uns er neue Promoter offen die Wahrheit über alle Vorkommnisse. Ich weiß gar nicht genau, warum wir mit den anderen Leuten zusammengearbeitet haben... Es wäre schön gewesen, wenn diese neue Partnerschaft schon vor sieben Jahren zustande gekommen wäre… Jedenfalls hat sich jetzt alles zum Positiven geändert. Hermann Tomczyk ist für uns seit vielen Jahren ein verläßlicher Partner. Wir sind sehr happy mit der neuen Situation beim deutschen WM-Lauf.»

Michael Kretschmar, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, kam zwar 2019 nicht zum Grand Prix, aber er entsandte den Staatsminister Thomas Schmidt.

Zwischen Ezpeleta und Tomczyk herrscht grundsätzlich Einigkeit über eine Vertragsverlängerung über das Jahr 2021 hinaus und den GP-Standort Hohenstein-Ernstthal. Erste Gespräche zu diesem Thema fanden vor zwei Wochen bereits am Samstag zwischen den beiden Partnern statt.

Ezpeleta: «Wir haben Herrn Tomczyk mitgeteilt, dass es für uns entscheidend ist, einen deutschen Grand Prix im Kalender zu haben. Wir werden die Gebühren nicht erhöhen und wären froh, wenn wir den Sachsenring-GP in dieser Region für die Zukunft sichern könnten. Wir möchten die Situation konsolidieren und haben das Gefühl, dass der neue Veranstalter jedes Jahr in die Infrastruktur investieren wird. Schon in diesem Jahr waren deutliche Fortschritte zu sehen. Herr Tomczyk hat mir gesagt, dass er sogar im Griechenland-Urlaub mit seiner Frau die MotoGP-WM angeschaut hat. Er hat die MotoGP-WM als spannendste Motorsportrennserie der Welt bezeichnet. Das ist sehr freundlich von ihm.»

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