Warum Valentino Rossi im Rennen am Sonntag fehlt

Von Mario Furli
Das eSport-Debüt von Valentino Rossi endete auf Platz 7

Das eSport-Debüt von Valentino Rossi endete auf Platz 7

Der «Red Bull Virtual Grand Prix of Spain» wird größer aufgezogen als die ersten zwei eSport-Rennen der MotoGP-Asse, aber Superstar Valentino Rossi überließ seinem Yamaha-Teamkollegen Maverick Viñales das Feld.

31 Fahrer aus den drei WM-Klassen werden am Sonntag ab 15 Uhr den virtuellen Spanien-GP bestreiten – Valentino Rossi ist nicht dabei. Das liegt aber nicht daran, dass der Yamaha-Star bei seinem Debüt an der Spielkonsole seinen Landsmann Danilo Petrucci (Ducati) in der Zielkurve des Red Bull Rings in einen Crash verwickelte. «Ich war ein bisschen zu aggressiv, aber Danilo ist das Rennen zu Ende gefahren, deshalb war er nicht allzu wütend auf mich», winkte der 41-Jährige auf Nachfrage von MotoGP-Report Matt Birt lachend ab.

Auch am Alter liege es nicht: «Auch wenn ich alt bin, bin ich mit Videospielen aufgewachsen», hielt der neunfache Weltmeister schmunzelnd fest. «Aber normalerweise fahre ich mit den Autos, deswegen bin ich im MotoGP-Spiel nicht sehr konkurrenzfähig.»

Zur Erinnerung: Den virtuellen Österreich-GP nahm Rossi vom zehnten und letzten Startplatz aus in Angriff, am Ende reichte es zu Rang 7.

Deshalb stand im Yamaha-Werksteam auch schnell fest, wer die Farben des Teams im anstehenden eSport-GP, der zu Gunsten der der MotoGP-Stiftung «Two Wheels for Life» ausgetragen wird, vertreten wird. «Wir mussten uns entscheiden, weil jedes Team nur einen Platz hat. Also habe ich gesagt, besser Maverick, weil er konkurrenzfähiger ist», bestätigte Rossi.

Der «Dottore» hat mit seiner VR46 Riders Academy aber trotzdem zwei heiße Eisen im Feuer: «Pecco [Bagnaia] ist an der PlayStation der Schnellste aus der Academy. Mein Bruder Luca [Marini] ist aber auch nicht schlecht.»

Übrigens: Repsol Honda hat als Weltmeister-Team des Vorjahres sowohl Marc also auch Alex Márquez am Start. Ebenfalls mit zwei Fahrern, Miguel Oliveira und Iker Lecuona, tritt Red Bull KTM Tech3 an – sie übernehmen den Startplatz des KTM-Werksteams.

MotoGP-Startliste für den 3. Mai

Repsol Honda Team: Marc Márquez, Alex Márquez
Ducati Team: Danilo Petrucci
Monster Energy Yamaha MotoGP: Maverick Viñales
Team Suzuki Ecstar: Alex Rins
Petronas Yamaha SRT: Fabio Quartararo
Pramac Racing: Francesco Bagnaia
Reale Avintia Racing: Tito Rabat
Red Bull KTM Tech3: Miguel Oliveira, Iker Lecuona
Aprilia Racing Team Gresini: Lorenzo Savadori

Moto2-Startliste

Red Bull KTM Ajo: Jorge Martin
Flexbox HP 40: Lorenzo Baldassarri
Italtrans Racing Team: Enea Bastianini
American Racing: Marcos Ramirez
Beta Tools Speed Up: Jorge Navarro
Liqui Moly Intact GP: Marcel Schrötter
Aspar Team: Aron Canet
Petronas Sprinta Racing: Jake Dixon
NTS RW Racing GP: Bo Bendsneyder
Sky Racing Team VR46: Luca Marini

Moto3-Startliste

Aspar Team Gaviota: Albert Arenas
Leopard Racing: Dennis Foggia
SIC58 Squadra Corse: Niccolò Antonelli
Kömmerling Gresini Moto3: Gabriel Rodrigo
Rivacold Snipers Team: Tony Arbolino
Red Bull KTM Ajo: Raul Fernandez
Estrella Galicia 0,0: Sergio Garcia
Red Bull KTM Tech 3: Deniz Öncü
Sterilgarda Max Racing Team: Alonso Lopez
BOE Skull Rider Facile Energy: Ricardo Rossi

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