Marc Márquez (Honda): Verletzt, aber glücklich

Von Maximilian Wendl
MotoGP
Marc Márquez arbeitet an seinem Comeback

Marc Márquez arbeitet an seinem Comeback

Auf dem Motorrad fährt Marc Márquez in den meisten Fällen wie eine Maschine. Jetzt sieht er auch noch aus wie ein Roboter, denn der verletzte Arm ist von einem futuristisch aussehenden Schutz bedeckt.

Wie geht es dem MotoGP-Weltmeister Marc Márquez wiklich? Kann er noch einmal eingreifen, um die Entwicklung der Honda RC213-V voranzutreiben? Die Gerüchte lassen diese Vermutung zu. Hört man auf die Meldungen, dann könnte der Spanier die letzten fünf Rennen der verkürzten Saison wieder bestreiten und beim Katalonien-GP wieder zum Starterfeld gehören.

Zuletzt sah man Márquez auf seinem Instagram-Kanal mit einem Schutzpanzer über der verletzten Schulter. Auf seiner Honda agiert der achtmalige Champion wie eine Maschine, jetzt gleicht der bedeckte Arm dem eines Roboters. Er schreibt zu dem Bild: «Es ist September, aber ich bin glücklich.»

Rückschlüsse auf eine Rückkehr lassen sich daraus nicht ziehen. Honda erklärte nach den Spekulationen in Bezug auf das Comeback von Márquez, es würde sich um zwei bis drei Monate verzögern. In Misano wird demnach weiter Stefan Bradl auf der zweiten Maschine bei Repsol Honda sitzen.

Klar ist, dass Marc Márquez dem Rennstall an allen Ecken und Enden fehlt. Nicht umsonst ist der Seriensieger auf den fünften Platz in der Marken-WM zurückgefallen. Immerhin wird Honda 2021 von der Schmach verschont bleiben, gemeinsam mit der erfolglosen Aprilia-Mannschaft als «concession team» anzutreten, wie bisher Neueinsteiger KTM. Denn während des Lockdowns haben die Werke in der MSMA vereinbart, dass wegen der verkürzten Saison keine Privilegien (zum Beispiel: zwei Motoren mehr pro Fahrer und Saison) neu errungen werden können.

Nach dem Ausfall von Márquez wurde damals offiziell kommuniziert, der 27-Jährige habe sich beim Öffnen der Terrassentür erneut verletzt. In Spanien hält sich aber hartnäckig das Gerücht, er sei mit dem Motorrad gestürzt. Denn es existiert ein Skype-Interview mit Márquez, bei dem er berichtet, die Ärzte hätten ihm nach der ersten Operation das Motorradfahren und andere starke Belastungen erlaubt.

Teamkollege und Bruder Alex Márquez hält sich dagegen auf dem Fahrrad fit und nutzt die rennfreie Zeit, um Sponsorenwünsche bei Fotoshootings zu erfüllen. Er wird natürlich schon in Misano wieder dabei sein – im Gegensatz zum älteren Bruder, dessen Rückkehr von allen Honda-Teammitgliedern sehnsüchtig erwartet wird.

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