Razlan Razali: «Franco Morbidelli wurde unterschätzt»

Von Simon Patterson
MotoGP
Franco Morbidelli erntet Lob von Teamchef Razlan Razali

Franco Morbidelli erntet Lob von Teamchef Razlan Razali

Petronas-Yamaha-Pilot Franco Morbidelli stand lange im Schatten von Fabio Quartararo und wurde deshalb unterschätzt, ist sich Teamchef Razlan Razali sicher. Er freut sich über die Fortschritte des Italieners.

In diesem Jahr durfte Franco Morbidelli seinen ersten MotoGP-Triumph feiern. Der 25-jährige Römer aus dem Petronas Yamaha Team holte sich in Misano den Sieg im San Marino-GP, eine Woche später schaffte er es als Neunter trotz Krankheit in die Top-10 und in Barcelona schnappte er sich die Pole sowie Platz 4 im Rennen.

Das freut nicht nur den Moto2-Weltmeister von 2017, sondern auch dessen Chef Razlan Razali. Der Kopf des Petronas Yamaha Sepang Racing Teams lobt seinen Schützling: «Wir sind so glücklich darüber, wie sich Franky in seinem zweiten Jahr entwickelt hat. Er hat sein Pech gehabt, aber wenn er in Fahrt kommt, fliegt er förmlich. Er macht Fortschritte, und wir freuen uns über seine erste Pole-Position in Barcelona.»

Razali ist sich sicher: «Franky wurde wegen Fabio unterschätzt, und offensichtlich ist er der reifere der Beiden. Aber wegen seines Hintergrunds auf der Honda brauchte er länger, um sich an die Yamaha zu gewöhnen. Aber wir sind sehr froh, dass wir die Entscheidung getroffen haben, ihn für zwei weitere Jahre unter Vertrag zu nehmen. Denn wir glauben, dass er in beiden Jahren konkurrenzfähig sein wird und dass er mit Valentino noch mehr erreichen wird.»

Dass Morbidelli so gut mit seinem künftigen Teamkollegen auskommt, sei ein grosser Vorteil, betont Razali: «Diese Jungs trainieren hart zusammen und sind schon so lange zusammen unterwegs. Sie schubsen sich gegenseitig von der Bahn und auf die Bahn, aber selbst wenn einer den anderen schlägt, gibt es keine Feindseligkeiten und die Box bleibt friedlich und vergnügt. Das ist ein zusätzlicher Vorteil für uns. Wenn man eine Atmosphäre hat, in der beide Fahrer glücklich sind und in der es beiden Spass macht, sich gegenseitig zu pushen, ist das toll für das Team.»

Ergebnisse MotoGP Catalunya/E:

1. Fabio Quartararo (F), Yamaha, 24 Runden in 40:33,176 min
2. Joan Mir (E), Suzuki, +0,928 sec
3. Alex Rins (E), Suzuki, +1,898
4. Franco Morbidelli (I), Yamaha, +2,846
5. Jack Miller (AUS), Ducati, +3,391
6. Pecco Bagnaia (I), Ducati, +3,518
7. Takaaki Nakagami (J), Honda, +3,671
8. Danilo Petrucci (I), Ducati, +6,117
9. Maverick Vinales (E), Yamaha, +13,607
10. Cal Crutchlow (GB), Honda, +14,483
11. Brad Binder (ZA), KTM, +14,927
12. Aleix Espargaro (E), Aprilia, +15,647
13. Alex Marquez (E), Honda, +17,327
14. Iker Lecuona (E), KTM, +27,066
15. Tito Rabat (E), Ducati, +27,282
16. Bradley Smith (GB), Aprilia, +28,736
17. Stefan Bradl (D), Honda, +32,643
– Miguel Oliveira (P), KTM
– Valentino Rossi (I), Yamaha
– Pol Espargaro (E), KTM
– Johann Zarco (F), Ducati
– Andrea Dovizioso (I), Ducati

Fahrer-WM nach 8 von 14 Rennen:

1. Quartararo, 108 Punkte. 2. Mir 100. 3. Viñales 90. 4. Dovizioso 84. 5. Morbidelli 77. 6. Miller 75. 7. Nakagami 72. 8. Rins 60. 9. Oliveira 59. 10. Binder 58. 11. Rossi 58. 12. Pol Espargaró 57. 13. Bagnaia 39. 14. Petrucci 39. 15. Zarco 36. 16. Alex Márquez 27. 17. Aleix Espargaró 22. 18. Lecuona 17. 19. Crutchlow 13. 20. Smith 11. 21. Rabat 8. 22. Pirro 4.

Konstrukteurs-WM: 1. Yamaha, 163 Punkte. 2. Ducati 126. 3. Suzuki 113. 4. KTM 109. 5. Honda 72. 6. Aprilia 30.

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