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Stefan Bradl (Honda): Wetter könnte interessant sein

Von Nora Lantschner
Stefan Bradl steht in Le Mans wieder in der MotoGP-Startaufstellung

Stefan Bradl steht in Le Mans wieder in der MotoGP-Startaufstellung

MotoGP-Rookie Alex Márquez erinnert vor Le Mans an die sehr gute Performance der Honda im Vorjahr. Sein Bruder Marc fehlt 2020 allerdings, dafür geht es für Stefan Bradl vom Portimão-Test direkt zum Frankreich-GP.

Im Vorjahr bescherte Marc Márquez Honda in Le Mans noch den 300. Sieg in der «premier class», 2020 sind die Ansprüche bei Repsol Honda bescheidener: Der Weltmeister wird einmal mehr von HRC-Testfahrer Stefan Bradl ersetzt und Rookie Alex Márquez hofft nach dem enttäuschenden 13. Platz im Heimrennen, zumindest wieder um die Top-10 zu kämpfen.

Zuvor geht es aber noch nach Portimão: Für Bradl stehen dort am Mittwoch und Donnerstag zwei Testtage auf der RC213V an. Alex Márquez nutzt am ersten Testtag die Gelegenheit, um sich in Hinblick auf das Saisonfinale am 22. November mit der Strecke vertraut zu machen. Den MotoGP-Stammfahrern ist die Teilnahme am Portimão-Test aber nur auf Superbike-Maschinen erlaubt.

«Wir beginnen wieder eine intensive Phase mit drei Rennen in Folge – und einem Test. Wie immer gehen wir das Rennen mit dem Ziel an, HRC bestmöglich zu helfen und gleichzeitig auf das bestmögliche Ergebnis hinzuarbeiten», erklärte der Bayer. «Le Mans könnte mit dem Wetter sehr interessant werden. Wir müssen abwarten, was der Regen macht und wie es mit der Streckentemperatur aussieht, bevor wir einen Plan für das Wochenende machen können. Hoffentlich können wir einen weiteren Schritt machen.»

Alex Márquez, der auf dem 4,185 km langen Circuit Bugatti im Vorjahr noch in der Moto2-Klasse triumphierte, gibt sich vor dem nächsten «Triple» seiner ersten MotoGP-Saison zuversichtlich: «Im Vorjahr hat das Motorrad in Le Mans und auch in Aragón sehr gut funktioniert, deshalb freue ich mich, dort zu fahren.»

Vor dem Frankreich-GP sagt aber auch der 24-jährige Spanier: «Wir müssen uns die Wetterprognosen anschauen, denn im Moment sieht es nicht so gut aus: Ziemlich kalt und nass, aber das kann sich noch ändern. Bei welchen Bedingungen auch immer, ich bin sehr motiviert für die zweite Hälfte der Saison, um das Potenzial zu zeigen, was wir vor dem Rennen in Barcelona hatten. Ich habe in dieser Woche hart trainiert und bin entschlossen, mich zu verbessern.»

Fahrer-WM nach 8 von 14 Rennen:

1. Quartararo, 108 Punkte. 2. Mir 100. 3. Viñales 90. 4. Dovizioso 84. 5. Morbidelli 77. 6. Miller 75. 7. Nakagami 72. 8. Rins 60. 9. Oliveira 59. 10. Binder 58. 11. Rossi 58. 12. Pol Espargaró 57. 13. Bagnaia 39. 14. Petrucci 39. 15. Zarco 36. 16. Alex Márquez 27. 17. Aleix Espargaró 22. 18. Lecuona 17. 19. Crutchlow 13. 20. Smith 11. 21. Rabat 8. 22. Pirro 4.

Konstrukteurs-WM:

1. Yamaha, 163 Punkte. 2. Ducati 126. 3. Suzuki 113. 4. KTM 109. 5. Honda 72. 6. Aprilia 30.

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