Pol Espargaró: «Bin neugierig auf die MotoGP-Honda»

Von Oliver Feldtweg
MotoGP
Pol Espargaró

Pol Espargaró

Wegen des Testverbots durfte Honda-Neuling Pol Espargaró in Catalunya nur mit käuflichen Honda-Maschinen trainieren. Aber er konnte die neue Kurve 10 inspizieren und sich an die neuen Farben gewöhnen.

Pol Espargaró hat bei Tech3-Yamaha in drei Jahren einen sechsten WM-Gesamtrang erobert und bei Red Bull KTM im vierten Jahr 2020 den fünften Rang in der Fahrer-WM belegt, dazu zwei Pole-Position errungen und fünf Podestplätze – jeweils als Dritter. In den nächsten zwei Jahren wird er bei Repsol-Honda an der Seite von Marc Márquez die Werks-Honda RC213V steuern, die er wegen des abgesagten Sepang-Tests erst am 6. März in Doha/Katar kennenlernen wird.

In der vergangenen Woche drehte der 29-jährige Spanier seine Runden auf dem Circuit Barcelona-Catalunya. Wegen des Testverbots musste er aber eine straßentaugliche Honda RC213V-S und eine Fireblade steuern.

Pol, du hast in Montmeló auch die umgebaute Kurve 10 kennengelernt. Dein Eindruck?

Er war sehr gut. Wir fahren schon seit vielen Jahren auf dieser Strecke. Und als wir hier erstmals angetreten sind, hat sich diese Kurve stark von anderen auf der ganzen Welt unterschieden. Jetzt sieht diese Kurve etwas besser aus, und diese Stelle hat jetzt wieder einiges von dem wiederhergestellt, was durch den letzten Umbau verloren gegangen ist. Jetzt passt diese Passage besser zu den Motorrädern als zu den Rennautos.

Kommt diese Modifikation deinem Fahrstil entgegen?

Ich glaube, dieser Umbau ist gut für Fahrer, die mit viel Kurvenspeed unterwegs sind und für Bikes, die viel Kurvenspeed erlauben. Das ist eine sehr schnelle Ecke, und ich neige normal dazu, sehr spät zu bremsen und die Maschine in der Kurvenmitte abzubremsen. Wie auch immer: Im Juni beim Grand Prix werden wird alles herausfinden.

Wird die Honda gut zu dieser neuen Kurve 10 passen?

Hoffentlich, ja. Wir haben viele Werkzeuge. Selbst wenn diese Stelle am Anfang nicht zu mir und zur Honda passt, können wir mit dem Fahrstil, mit unserer Technik und mechanischen Änderungen beim Set-up viel bewirken. Das wird keine große Sache.

Hast du bei der virtuellen Teampräsentation vor ein paar Tagen endlich realisiert, dass du jetzt zum Repsol-Team gehörst?

Ja, aber ich muss mich noch daran gewöhnen. Es ist etwas ungewöhnlich, mich in diesen Farben zu sehen. Aber allmählich fühle ich mich komfortabel mit dieser Bekleidung.

Ich freue mich, wenn ich beim Katar-Test in diesem Design antreten kann.

Hat dich beeindruckt, wie groß das Interesse an der Teamvorstellung war?

Sicher. Wenn du in diesem Team bist, heißt es, dass du ein schneller Rennfahrer bist und die Medien viel Interesse an dir haben. Ich werde mich daran gewöhnen. Aber das gehört zu den schwierigen Aufgaben, die ich bewältigen muss.

Wie war deine erste Ausfahrt mit den Honda-Motorrädern?

Das war wirklich angenehm. Das Wetter war hervorragend, deshalb hat das Fahren sehr viel Spaß gemacht. Aber der Unterschied zum MotoGP-Bike ist groß. Deshalb freue ich mich besonders auf den ersten MotoGP-Test in Losail. Ich bin neugierig, wie groß der Unterschied von den käuflichen Bikes zum Rennmotorrad sein wird.

Was erwartest du von den fünf Testtagen in Katar?

Das ist schwer einzuschätzen. Ich freue mich wirklich darauf, auf die Honda steigen zu dürfen. Ich habe oft von diesem Augenblick geträumt. Ich habe das Gefühl, dass ich mit der Repsol-Honda gut performen werde. Ich muss leider noch ein paar Tage warten. Und das werden lange Tage werden...

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