MotoGP und Formel 1: In Gedenken an Fausto Gresini

Von Sarah Göpfert
MotoGP
Die Gresini-Familie trauert in Imola

Die Gresini-Familie trauert in Imola

Bevor am Sonntag die Motoren aufheulten, versammelte sich das MotoGP-Grid in Portimão sowie das der Formel 1 in Imola, um dem im Februar verstorbenen Fausto Gresini im Rahmen einer Schweigeminute zu gedenken.

Am Sonntag vereinten sich die Formel 1 sowie die MotoGP, um dem zweifachen 125-ccm-Weltmeister (1985 und 1987 auf Garelli) Fausto Gresini zu gedenken. Gresini war Ende Februar im Alter von 60 Jahren an einer Covid-19-Infektion gestorben, nachdem er wochenlang im künstlichen Koma um sein Überleben gekämpft hatte. Der italienische Motorradrennfahrer hat zwischen 1983 und 1994 insgesamt 118 Rennen in der Motorrad-Weltmeisterschaft bestritten, seit 1997 agierte er als Teamchef des Gresini Racing Teams.

Als Hommage an Gresini wurde am Sonntag während des Formel 1 Pirelli Gran Premio Del Made in Italien E Dell'emilia Romagna in Imola sowie zeitgleich beim Grande Premio 888 de Portugal in Portimão eine Schweigeminute für den aus Imola stammenden Italiener eingelegt. Während sich die Gresini-Familie im Parc ferme in Imola gemeinsam mit F1-CEO Stefano Domenicali von Gresini verabschiedete, versammelten sich in Portimão die Fahrer und Teammitglieder der Gresini MotoGP-, Moto2- und Moto3-Teams vor der Gresini-Box des Aprilia Racing Teams, um ihrem Teamgründer die letzte Ehre zu erweisen.

Neben F1-Chef Domenicali war auch Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta an dieser Aktion federführend beteiligt. «Fausto war zweifelsohne einer derjenigen, die am meisten dazu beigetragen haben, die MotoGP auf ihr heutiges Niveau zu bringen. Er war ein guter Freund und eine Schlüsselfigur im Fahrerlager. Mit seinem Charisma und seinem Lächeln baute er eines der freundlichsten und am besten ausgestatteten Teams auf. Mein Ziel ist es, seine Erinnerung am Leben zu erhalten. Wir werden ihn sehr vermissen und ich denke, dieses gemeinsame Ereignis mit der Formel 1 ist der Beweis dafür, wie wichtig seine Rolle in der gesamten Motorsportwelt war», erinnerte Ezpeleta an Gresini.

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