Iker Lecuona: «Dankbar für MotoGP-Erfahrung»

Von Manuel Pecino
Iker Lecuona verabschiedete sich in Valencia vor seinem Heimpublikum aus der Königsklasse

Iker Lecuona verabschiedete sich in Valencia vor seinem Heimpublikum aus der Königsklasse

Iker Lecuona verabschiedet sich aus der MotoGP-Klasse und wechselt in die Superbike-WM. Dort tritt er für das Honda-Werksteam an und erwartet, dass er um die vorderen Plätze mitkämpfen kann.

Iker Lecuonas MotoGP-Abenteuer ist erst einmal zu Ende. Der Spanier wechselt vom KTM-Tech3-Team in die Superbike-WM zu HRC. In Valencia verabschiedete er sich mit Platz 15.

«Das Einzige, was ich wollte, war es, das letzte Rennen zu genießen. Im Vorjahr habe ich wegen der Pandemie die beiden Heimrennen verpasst. Damals tat es mir leid, denn wir waren damals gut drauf. Dieses Jahr war das ähnlich. Ich würde sagen, wir hatten die beste Form der Saison. Wir waren sehr schnell, sehr stark und ich war mit viel Selbstvertrauen ausgestattet. Es gab keinen besseren Weg, sich von der MotoGP zu verabschieden als zu Hause, mit deiner Familie, vor den Fans und meinen Freunden. Es ist schade, dass ich mich verabschieden musste, aber ich bin trotzdem sehr dankbar», sagte der Spanier wehmütig.

Für ihn war es eine Saison mit mehr Tiefen als Höhen. Schon kurz nach dem Saisonstart erntete er von Hervé Poncharal Kritik. Lecuona ließ sich aber nicht unterkriegen und zeigte auch ansprechende Leistungen. Beim zweiten Rennen in Österreich holte er zehn Punkte und in Silverstone kamen neun weitere hinzu. WM-Rang 20 reichte aber nicht, um eine Zukunft in der Königsklasse zu sichern.

Nun geht es in der Superbike-WM weiter. «Im Moment habe ich keine Erwartungen» sagte Lecuona. «Natürlich will ich vorne mitfahren und ich denke, dass wir mit dem Niveau, das wir haben, auch vorne mitfahren können. Ich habe das Motorrad noch nicht getestet, ich kenne die Reifen nicht und das Team ist völlig neu. Ich werde auch auf neuen Strecken fahren müssen. Wir werden sehen, wie es laufen wird. Aber ich denke, ich kann gut abschneiden.»

Große Hoffnungen setzt er in seinen neuen Arbeitgeber, die Honda Racing Corporation. «Jeder möchte dort unterkommen Dass ein Werk wie Honda kommt und einem sagt, wir wollen, dass du unser Superbike-Projekt leitest, das ist schön. Es ist ein junges Projekt, aber es ist eine sehr gute Gelegenheit für mich. Wenn ich sehr gut abschneide, denke ich, dass ich noch viele Jahre bei Honda arbeiten kann.»

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