Jack Miller (Ducati): Elektronik falsch programmiert
Der Katar-GP ging für Ducati gründlich daneben, wenn man vom Sieg Bastianinis auf der Vorjahres-GP21 absieht. Jack Miller weiß aber inzwischen, warum er im Rennen versagt hat.
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Nach dem MotoGP-Test auf dem Pertamina Mandalika Circuit in Indonesien und dem ersten Rennen in Doha/Katar ist Jack Miller gespannt auf die Ereignisse auf der Ferieninsel Lombok. Nach dem Nuller des Lenovo-Ducati-Teams in Losail braucht der letztjährige WM-Vierte dringend Punkte, denn nicht nur Katar-Sieger Enea Bastianini hat gute Chancen auf den zweiten Platz im Ducati-Werksteam für 2023, sondern auch Jorge Martin, der beim Saisonstart vom ersten Startplatz losfuhr.
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Der 27-jährige Australier betonte am Tag vor dem ersten Training, seine Crew werde nicht gleich mit dem Set-up vom Mandalika-Test beginnen, der von 17. bis 19. Februar stattgefunden hat. "Es ist eine Evolution zwischen dem, was wir hier probiert und dann in Doha herausgefunden haben", erklärte JackAss. "Wir haben diese Piste noch frisch im Kopf, gleichzeitig haben wir schon ein Rennwochenende hinter uns gebracht. Jetzt sind wir ‚ready‘ für diesen Grand Prix. Das Wichtigste ist, dass wir Spaß dabei haben." Miller kam in Doha im Rennen nicht so richtig in Fahrt. Hat er inzwischen herausgefunden, was ihn dort beeinträchtigt hat? Miller: "Wir wussten am Sonntagabend in Doha, was das Problem war. Es hat eine Zahl bei der Programmierung der Elektronik gefehlt, deshalb hat sie nicht funktioniert. Aber die Laune bei Ducati ist trotzdem gut, ich war vor diesem Problem auf ein gutes Rennen vorbereitet. Deshalb gehe ich jetzt wieder mit derselben Stimmung in das Weekend. Ich möchte in den Trainings und im Quali eine ähnliche Performance zeigen. Ich werde einige Long-runs machen und mich ausgezeichnet auf das Rennen vorbereiten."
"Das Motorrad war von Beginn an nicht fantastisch, irgendetwas hat gefehlt bei der Elektronik", knurrte Miller am vorletzten Sonntag in Doha. "Es war der Horror. Das Motorrad wirkte irgendwie verloren, könnte man sagen. Ich war komplett ohne Power unterwegs. Ich hatte an einigen seltsamen Plätzen 100 Prozent Motorleistung, auf der Gegengeraden hat mir der Vortrieb dann wieder gefehlt."
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"Ich bin gespannt, welche Überraschungen das Rennen am Sonntag bringen wird. Ja, wir hatten Pech beim Saisonauftakt", weiß Miller, der 2021 in Jerez und Le Mans siegte. "Aber wir haben noch 20 Rennen vor uns. Wir müssen uns die positiven Aspekte vor Augen halten. Ich fühle mich gut. Ich bin froh, wieder hier auf Lombok zu sein. Die Strecke schaut großartig aus nach den Belagsarbeiten. Unglaublich, was die Streckenbetreiber hier in so kurzer Zeit geschafft haben. Das ist sehr eindrucksvoll."
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Michelin hat die Reifen-Allocation nach dem Test geändert, es gibt eine neue Karkasse für den Grand Prix. "Ich kenne diesen Reifen, wir haben ihn vor langer Zeit bei einem Grand Prix verwendet. Es sind neue Reifen, aber mit älterer Technologie. Denn nach dem Test hatte Michelin wohl wegen der Hitze Angst vor Blasenbildungen. Deshalb haben wir einen sicheren Reifen gefordert. Jetzt haben alle die gleichen Compounds, und wir werden wir das Beste aus dieser Konstruktion herauskitzeln."
MotoGP-Ergebnis, Doha, 6. März: 1. Enea Bastianini, Ducati, 22 Runden in 42:13,198 min 2. Brad Binder, KTM, + 0,346 sec 3. Pol Espargaró, Honda, + 1,351 4. Aleix Espargaró, Aprilia, + 2,242 5. Marc Márquez, Honda, + 4,099 6. Joan Mir, Suzuki, + 4,843 7. Alex Rins, Suzuki, + 8,810 8. Johann Zarco, Ducati, + 10,536 9. Fabio Quartararo, Yamaha, + 10,543 10. Takaaki Nakagami, Honda, + 14,967 11. Franco Morbidelli, Yamaha, + 16,712 12. Maverick Viñales, Aprilia, + 23,216 13. Luca Marini, Ducati, + 27,283 14. Andrea Dovizioso, Yamaha, + 27,374 15. Remy Gardner, KTM, + 41,107 16. Darryn Binder, Yamaha, + 41,119 17. Fabio Di Giannantonio, Ducati, + 41,349 18. Raúl Fernández, KTM, + 42,357 – Jorge Martin, Ducati, 11 Runden zurück – Francesco Bagnaia, Ducati, 11 Runden zurück – Miguel Oliveira, KTM, 12 Runden zurück – Alex Márquez, Honda, 13 Runden zurück – Marco Bezzecchi, Ducati, 16 Runden zurück – Jack Miller, Ducati, 16 Runden zurück
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