Vor der MotoGP-Sommerpause schafften es in Assen zwar erstmals seit Portimão im April wieder beide Red Bull-KTM-Werksfahrer ins Q2, Brad Binder mahnte aber: «Wir haben noch Arbeit zu erledigen.»
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Das Red Bull KTM Factory Racing Team brachte in Assen Miguel Oliveira (8. Startplatz) und Brad Binder (10. Startplatz) im Qualifying unter die Top-Ten, auch im Rennen glänzten die beiden RC16-Werksfahrer mit den Rängen 5 und 9. Danach meinte Brad Binder, die KTM-Ingenieure hätten jetzt von den letzten vier Rennen genug Daten für die Sommerpause, um für Silverstone-GP (7. August) und den Österreich-GP (21. August) noch besser gewappnet zu sein.
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Der Moto3-Weltmeister von 2016 machte in Assen kein Geheimnis daraus, dass KTM vor allem gegenüber der Ducati-Übermacht und Yamaha-Star Quartararo Aufholbedarf hat. "Klar, in Assen lief es im Qualifying besser. Aber in Wirklichkeit lagen wir trotzdem 0,8 Sekunden hinten. Das ist alles andere als gut. Wir sind meilenweit von der Spitze entfernt. Bei der Rennpace sieht es besser aus, den im FP4 haben Miguel und ich als Fünfter und Neunter nur 0,4 und 0,5 Sekunden eingebüßt. Trotzdem: Wir haben noch Arbeit zu erledigen. Wir sind definitiv noch nicht am Ende der Straße angekommen." Der 26-jährige Südafrikaner hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren oft gegenüber seiner Grid Position im Rennen um zehn Plätze verbessert. Aber er weiß, Podestplätze sind von 15. oder 17. Startplätzen normalerweise außer Reichweite. Deshalb ist der WM-Sechste in dieser Saison nach Platz 2 beim Auftakt in Doha über einen fünften und einen sechsten Platz noch nicht hinausgekommen.
"Nicht nur auf Strecken wie in Assen sind die ersten Rennrunden immer ein bisschen chaotisch. Dort führen die ersten Kurven alle nach rechts, dann folgt diese kleine Haarnadel nach links. Je weiter vorne du startest, umso weniger steckst du immer Getümmel", sagt Binder. "In der ersten Runde kannst du keinen Plan verfolgen, du musst einfach dort überholen, wo sich eine Chance bietet. Denn wenn du nach innen biegst, kommt ein anderer von hinten und will noch weiter innen durchpreschen. Du musst deine Fahrweise in der Anfangsphase ständig anpassen. Du kannst 100 Ideen im Kopf haben und in der Nacht vor dem Rennen im Geiste 100 Starts üben. Aber am nächsten Tag geht alles den Bach runter, sobald du die Startlinie überquerst und zu ersten Kurve kommst", macht der KTM-Werksfahrer deutlich.
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Dann ergänzte er: "Du musst bei der Linienwahl in den ersten Runden flexibel bleiben."
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