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Joan Mir (Honda): «Die Erwartungen sind hoch»

Eine MotoGP-Titel auf der Suzuki bringt Joan Mir bereits mit, aber wie lange wird es dauern, bis er auf der Repsol-Honda konkurrenzfähig ist? Das sagt der 25-jährige Mallorquiner dazu.

MotoGP

Im Artikel erwähnt


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Seine ersten vier Jahre in der MotoGP-Klasse bestritt Joan Mir auf der Suzuki GSX-RR, in dieser Zeit sammelte er 13 Podestplätze, einen Sieg und natürlich den WM-Titel 2020. Nach dem Rückzug des Herstellers aus Hamamatsu nach der Saison 2022 begann für Mir ein neues Kapitel: Er unterzeichnete einen Zwei-Jahres-Vertrag mit dem Repsol-Honda-Werksteam.

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Beim Sepang-Test saß der 25-jährige Spanier dann vor zwei Wochen zum zweiten Mal nach dem eintägigen Valencia-Test im November auf der Honda RC213V. "Die Tests sind so wichtig, vor allem weil wir immer weniger davon haben. Es galt viel zu probieren und Erfahrungen zu sammeln", berichtete Mir. "Ich hoffe, dass ich in Portimão noch mehr über das Motorrad lerne, weil wir in Sepang ein akzeptables Level erreicht haben, aber wir kommen dann auf andere Strecke und es wird sich wieder ändern. Wir müssen auch Teile testen, die Honda bringt, und einen weiteren kleinen Schritt mit dem Motorrad machen. Das ist sehr wichtig."

"Die Herausforderung in Sepang war groß, weil ich mich an einen Fahrstil gewöhnen musste, der ganz anders war, und gleichzeitig auch die Schritte für dieses Jahr berücksichtigen musste. Es ist kompliziert, weil du nicht bei 100 Prozent bist, das Bike nicht zu 100 Prozent ausreizt, und dann deine Kommentare auch nicht zu 100 Prozent ‚echt‘ sind", räumte der Ex-Suzuki-Pilot ein.

Zunächst ging es also um die Anpassung an die Honda, danach um die Test- und Entwicklungsarbeit. Dabei hörte sich Mir auch die Kommentare seines Teamkollegen Marc Márquez genau an. "Das war sehr wichtig", bestätigte Joan. "Auch wenn du auf einem anständigen Level bist, kann es Verwirrung stiften, wenn du andere Dinge als dein Teamkollege brauchst. In diesem Fall, und mit Marcs Stil im Vergleich zu meinem, sind die Unterschiede nicht so groß und wir können mehr oder weniger auf ein Motorrad kommen, das sich ähnlich ist."

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Was ist an seinem neuen Arbeitsgerät noch das größte Mysterium? "Der Aspekt, an dem ich noch am meisten entdecken muss, ist die Beschleunigung. Ich glaube, da können wir uns noch mehr verbessern. Es ist eine unserer Schwachstellen, mit Sicherheit kann man auch auf Seiten der Elektronik daran arbeiten", erklärte Mir. "Es ist auf jeden Fall der Aspekt, für dessen Verständnis ich mehr Zeit und mehr Runden brauche, um mich mit mehr Vertrauen Runde für Runde zu verbessern."

Wie lange wird es dauern, bis der MotoGP-Weltmeister von 2020 auf der RC213V vorne mitmischen wird? Mir wollte sich zeitlich nicht festlegen und holte stattdessen aus: "Die Erwartungen sind natürlich hoch. Jedes Jahr willst du so konkurrenzfähig wie möglich sein, aber natürlich stehen wir dieses Jahr vor einer großen Herausforderung. Ich weiß es nicht, ganz ehrlich, ob ich vom ersten Rennen an um das Podium kämpfen kann. Das würde ich gerne, aber ich weiß es nicht", bekräftigte er.

"Wir müssen realistisch sein und wir müssen versuchen, die Performance beim Test zu verbessern – das ist die Hauptsache", unterstrich der Repsol-Honda-Neuling, dem vor dem WM-Auftakt noch zwei Testtage in Portimão (11. und 12. März) zur Verfügung stehen. "Danach bestreiten wir das erste Rennen und wir werden sehen… Ich glaube, mein Stil ist grundsätzlich, mich im Laufe einer Saison von weniger auf mehr zu steigern und die Intensität ein bisschen Rennen für Rennen zu erhöhen, Hand in Hand mit einem besseren Gefühl. Das würde ich jetzt so unterschreiben. Wenn ich beim ersten Rennen so konkurrenzfähig wie möglich bin, wäre ich natürlich happy."

Sepang-Test, kombinierte Zeiten (10. bis 12.2.):

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1. Marini, Ducati, 1:57,889 min

2. Bagnaia, Ducati, + 0,080 sec

3. Viñales, Aprilia, + 0,147

4. Bastianini, Ducati, + 0,260

5. Martin, Ducati, + 0,315

6. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,418

7. Di Giannantonio, Ducati, + 0,455

8. Bezzecchi, Ducati, + 0,474

9. Alex Márquez, Ducati, + 0,496

10. Marc Márquez, Honda, + 0,777

11. Raúl Fernández, Aprilia, + 0,812

12. Mir, Honda, + 0,895

13. Pol Espargaró, GASGAS, + 0,908

14. Brad Binder, KTM, + 0,923

15. Oliveira, Aprilia, + 0,950

16. Zarco, Ducati, + 0,963

17. Quartararo, Yamaha, + 1,008

18. Miller, KTM, + 1,012

19. Rins, Honda, + 1,043

20. Morbidelli, Yamaha, + 1,097

21. Nakagami, Honda, + 1,646

22. Augusto Fernández, GASGAS, + 1,771

23. Crutchlow, Yamaha, + 2,034

24. Bradl, Honda, + 2,546

25. Nakasuga, Yamaha, + 3,350

Ergebnis Sepang-Test, 12.2.:

1. Marini, Ducati, 1:57,889 min

2. Bagnaia, Ducati, + 0,080 sec

3. Viñales, Aprilia, + 0,147

4. Bastianini, Ducati, + 0,260

5. Martin, Ducati, + 0,315

6. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,418

7. Di Giannantonio, Ducati, + 0,455

8. Bezzecchi, Ducati, + 0,474

9. Alex Márquez, Ducati, + 0,496

10. Marc Márquez, Honda, + 0,777

11. Raúl Fernández, Aprilia, + 0,812

12. Mir, Honda, + 0,895

13. Pol Espargaró, GASGAS, + 0,908

14. Brad Binder, KTM, + 0,923

15. Zarco, Ducati, + 0,963

16. Miller, KTM, + 1,012

17. Oliveira, Aprilia, + 1,033

18. Rins, Honda, + 1,043

19. Quartararo, Yamaha, + 1,054

20. Morbidelli, Yamaha, + 1,097

21. Nakagami, Honda, + 1,646

22. Augusto Fernández, GASGAS, + 1,771

23. Crutchlow, Yamaha, + 2,034

24. Bradl, Honda, + 2,546

Ergebnis Sepang-Test, 11.2.:

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1. Martin, Ducati, 1:58,736 min

2. Oliveira, Aprilia, + 0,103 sec

3. Pol Espargaró, GASGAS, + 0,145

4. Quartararo, Yamaha, + 0,161

5. Bagnaia, Ducati, + 0,331

6. Raúl Fernández, Aprilia, + 0,376

7. Marini, Ducati, + 0,382

8. Rins, Honda, + 0,427

9. Bastianini, Ducati, + 0,458

10. Brad Binder, KTM, + 0,494

11. Morbidelli, Yamaha, + 0,553

12. Bezzecchi, Ducati, + 0,625

13. Marc Márquez, Honda, + 0,714

14. Di Giannantonio, Ducati, + 0,766

15. Zarco, Ducati, + 0,767

16. Mir, Honda, + 0,896

17. Alex Márquez, Ducati, + 1,011

18. Viñales, Aprilia, + 1,034

19. Miller, KTM, + 1,123

20. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,281

21. Nakagami, Honda, + 1,487

22. Crutchlow, Yamaha, + 1,618

23. Augusto Fernández, GASGAS, + 1,996

Ergebnis Sepang-Test, 10.2.:

1. Bezzecchi, Ducati, 1:58,470 min

2. Viñales, Aprilia, + 0,130 sec

3. Bastianini, Ducati, + 0,262

4. Martin, Ducati, + 0,267

5. Bagnaia, Ducati, + 0,387

6. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,471

7. Zarco, Ducati, + 0,496

8. Di Giannantonio, Ducati, + 0,551

9. Alex Márquez, Ducati, + 0,566

10. Morbidelli, Yamaha, + 0,648

11. Quartararo, Yamaha, + 0,952

12. Marc Márquez, Honda, + 0,954

13. Marini, Ducati, + 0,999

14. Oliveira, Aprilia, + 1,260

15. Raúl Fernández, Aprilia, + 1,343

16. Miller, KTM, + 1,356

17. Mir, Honda, + 1,362

18. Rins, Honda, + 1,493

19. Augusto Fernández, GASGAS, + 1,557

20. Pol Espargaró, GASGAS, + 1,608

21. Brad Binder, KTM, + 1,615

22. Nakagami, Honda, + 2,734

23. Nakasuga, Yamaha, + 2,769

24. Bradl, Honda, + 5,031 (nur 2 Runden)

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2

Jorge Martin

Aprilia Racing

127

3

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

84

4

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

83

5

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

67

6

Raúl Fernández

Trackhouse MotoGP Team

62

7

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

57

8

Alex Márquez

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