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Jorge Lorenzo: «Ich hätte Yamaha helfen können»
Der dreifache MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo analysierte nach dem für Yamaha enttäuschenden Spanien-GP in Jerez die schwierige Situation seines ehemaligen Arbeitgebers.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Die Yamaha-Piloten haben mit der aktuellen M1 sichtlich Mühe im MotoGP-Feld, Fabio Quartararo und Franco Morbidelli beendeten den Spanien-GP am Sonntag auf den Plätzen 10 und 11. Im Sprint am Samstag blieben beide ohne Punkte.
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Noch deutlicher sind die Probleme im Qualifying: Quartararo etwa stand auf dem Circuito de Jerez-Ángel Nieto in seiner MotoGP-Karriere immer auf den ersten zwei Startplätzen – bis zum vergangenen Wochenende, als der Weltmeister von 2021 im Q1 hängen blieb und nur auf Startplatz 16 landete. "Vor vier Jahren war ich ein Rookie und bin in Jerez 1:36 min gefahren. Ich habe jetzt das Gefühl, dass ich ein viel besserer Fahrer bin, fahre aber eine 1:37,0 min – und bin am Limit. Es ist im Moment wirklich schwierig", machte der Franzose am Samstag deutlich. Jorge Lorenzo war in Jerez im Paddock als TV-Experte für DAZN zu Gast und kommentierte dabei die offensichtlich schwierige Situation seines ehemaligen Arbeitgebers. Der Mallorquiner gewann bekanntlich nicht nur drei MotoGP-Titel auf der M1, sondern war 2020 auch kurzzeitig als Testfahrer für Yamaha im Einsatz.
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"Yamaha hatte nie den leistungsstärksten Motor. Das Konzept ist nicht das ideale, um die maximale Power zu erzielen. Anderseits bringt es aber auch gute Eigenschaften mit sich, zum Beispiel die Kurvenstabilität. Das Motorrad ist agiler und in den Kurven einfacher zu bewegen, für die Fahrer macht es das einfacher", schickte Lorenzo gegenüber motogp.com voraus. "Anscheinend haben sich jedoch in den letzten paar Jahren ein bisschen ihre Stärken verloren, aber nicht das gefunden, was sie vom Motor gebraucht hätten, Leistung oder Beschleunigung. Es ist nun also ein Bike, das nicht mehr wirklich eine Stärke hat, wie es zuvor der Fall war."
"Ich sage nicht, dass die M1 ein schreckliches Motorrad ist. Ich bin überzeugt, dass es noch immer recht konkurrenzfähig ist, aber eben nicht mehr gut genug, um um den Titel zu kämpfen – besonders wenn es einen Pecco Bagnaia gibt, der gereift ist, und sieben weitere Fahrer auf einer Ducati", gab der 36-jährige Mallorquiner zu bedenken. "Auch andere Marken wie KTM und Aprilia sind stark."
"Es sieht aus, als sei Yamaha etwas vom Weg abgekommen", fasste Lorenzo zusammen, der bedauert, nicht mehr Testfahrer für die Japaner zu sein. "Man weiß nie, aber ich glaube, dass ich das Motorrad sehr gut kannte und ihnen hätte helfen können, den Weg für die Entwicklung des Motorrads zu finden. Jetzt haben sie einen anderen Testfahrer", verwies er auf seinen Nachfolger Cal Crutchlow. "Von außen sieht es so aus, als wären sie etwas vom Weg abgekommen", bekräftigte der fünffache Weltmeister Lorenzo. "Hoffentlich finden sie die Richtung in Zukunft wieder, das gilt auch für Honda."
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MotoGP-Test, Jerez (1. Mai): 1. Bezzecchi, Ducati, 1:36,574 min 2. Marini, Ducati, + 0,104 sec 3. Quartararo, Yamaha, + 0,151 4. Di Giannantonio, Ducati, + 0,389 5. Viñales, Aprilia, + 0,390 6. Bagnaia, Ducati, + 0,450 7. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,486 8. Brad Binder, KTM, + 0,494 9. Martin, Ducati, + 0,515 10. Alex Márquez, Ducati, + 0,615 11. Raúl Fernández, Aprilia, + 0,711 12. Nakagami, Honda, + 0,740 13. Zarco, Ducati, + 0,752 14. Miller, KTM, + 0,857 15. Mir, Honda, + 0,942 16. Morbidelli, Yamaha, + 0,969 17. Rins, Honda, + 1,148 18. Augusto Fernández, KTM, + 1,165 19. Bradl, Honda, + 1,208 20. Pedrosa, KTM, + 1,823 21. Folger, KTM, + 1,968 22. Savadori, Aprilia, + 1,984 MotoGP-Ergebnis, Jerez (30.04.): 1. Bagnaia, Ducati, 24 Rdn in 39:29,085 min 2. Brad Binder, KTM, + 0,221 sec 3. Miller, KTM, + 1,119 4. Martin, Ducati, + 1,942 5. Aleix Espargaró, Aprilia, + 4,760 6. Marini, Ducati, + 6,329 7. Pedrosa, KTM, + 6,371 8. Alex Márquez, Ducati, + 14,952 9. Nakagami, Honda, + 15,692 10. Quartararo, Yamaha, + 15,846 11. Morbidelli, Yamaha, + 17,209 12. Di Giannantonio, Ducati, + 17,911 13. Augusto Fernández, KTM, + 19,010 14. Bradl, Honda, + 27,294 15. Raul Fernández, Aprilia, + 36,371 16. Lecuona, Honda, + 36,753 17. Folger, KTM, + 47,146 – Viñales, Aprilia, 1 Runde zurück – Zarco, Ducati, 8 Runden zurück – Bezzecchi, Ducati, 8 Runden zurück – Rins, Honda, 22 Runden zurück – Mir, Honda, 23 Runden zurück – Oliveira, Aprilia, nicht gestartet
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MotoGP-Ergebnis Sprint, Jerez (29.04.): 1. Brad Binder, KTM, 11 Rdn in 18:07,055 min 2. Bagnaia, Ducati, + 0,428 sec 3. Miller, KTM, + 0,680 4. Martin, Ducati, + 0,853 5. Oliveira, Aprilia, + 1,638 6. Pedrosa, KTM, + 1,738 7. Viñales, Aprilia, + 3,248 8. Zarco, Ducati, + 3,380 9. Bezzecchi, Ducati, + 5,711 10. Marini, Ducati, + 7,015 11. Di Giannantonio, Ducati, + 7,174 12. Quartararo, Yamaha, + 7,467 13. Rins, Honda, + 9,867 14. Raúl Fernández, Aprilia, + 11,550 15. Bradl, Honda, + 15,455 16. Morbidelli, Yamaha, + 15,849 17. Augusto Fernández, KTM, + 15,969 18. Lecuona, Honda, + 25,356 19. Folger, KTM, + 25,530 – Mir, Honda, 4 Runden zurück – Aleix Espargaró, Aprilia, 6 Runden zurück – Alex Márquez, Ducati, 8 Runden zurück – Nakagami, Honda, 8 Runden zurück WM-Stand nach 8 von 40 Rennen: 1. Bagnaia 87 Punkte. 2. Bezzecchi 65. 3. Binder 62. 4. Miller 49. 5. Viñales 48. 6. Marini 48. 7. Martin 48. 8. Rins 47. 9. Zarco 46. 10. Alex Márquez 41. 11. Quartararo 40. 12. Morbidelli 34. 13. Aleix Espargaró 29. 14. Oliveira 21. 15. Di Giannantonio 17. 16. Augusto Fernández 17. 17. Nakagami 14. 18. Pedrosa 13. 19. Marc Márquez 7. 20. Mir 5. 21. Pirro 5. 22. Folger 4. 23. Raúl Fernández 3. 24. Bradl 2. Konstrukteurs-WM: 1. Ducati 137 Punkte. 2. KTM 81. 3. Aprilia 67. 4. Honda 61. 5. Yamaha 49. Team-WM: 1. Mooney VR46 Racing 113 Punkte. 2. Red Bull KTM Factory Racing 111. 3. Prima Pramac 94. 4. Ducati Lenovo Team 92. 5. Aprilia Racing 77. 6. Monster Energy Yamaha 74. 7. LCR Honda 61. 8. Gresini Racing 58. 9. CryptoDATA RNF 24. 10. GASGAS Tech3 21. 11. Repsol Honda 12.
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