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Aleix Espargaró (Aprilia): «Einer der Schnellsten»

Von Simon Patterson
Wann wird Aleix Espargaró auf das Podest zurückkehren

Wann wird Aleix Espargaró auf das Podest zurückkehren

Aleix Espargaró ist als Titelanwärter in die MotoGP-Saison 2023 gestartet. Doch nach fünf Events herrscht beim aktuell WM-Elften Ratlosigkeit. Der Aprilia-Star erklärt, woran es ihm aktuell fehlt.

In der Saison 2022 erlebte Aleix Espargaró sein vermutlich bestes Jahr in der Königsklasse. Auf seinen ersten GP-Sieg in Argentinien folgten fünf dritte Plätze, die dem Aprilia-Ass letztlich Gesamtrang 4 einbrachten. Vor der Saison 2023 galt der 33-jährige Spanier daher als einer der Anwärter auf die diesjährige MotoGP-Krone.

Doch während er im Vorjahr nach fünf Rennen mit 66 Punkten auf Platz 3 des WM-Tableaus lag, befindet sich Espargaró aktuell nur an elfter Position. Trotz der zusätzlichen Sprints, in denen die Maximalpunktzahl jeweils zwölf beträgt, sammelte Espargaró in den bisherigen zehn Rennen gerade einmal 42 Zähler. Sein bestes Sprint-Ergebnis war Platz 4 in Austin, im Sonntagsrennen schaffte er es nur zweimal in Jerez und Le Mans als Fünfter in die Top-5.

«Ich möchte keine Ausreden finden», begann Espargaró sich zu rechtfertigen. «Aber ich bin schneller als im Vorjahr und spüre, dass das Bike etwas besser ist. Dennoch kann ich nicht gewinnen. Wir analysieren die Lage und versuchen die Ursachen dafür zu finden. Ich war bisher auf fast jeder Strecke der Schnellste und bin am Freitag in Argentinien, Portugal und Jerez die Bestzeit gefahren. Ich bin schnell, aber im Rennen habe ich große Schwierigkeiten.»

Als Ursache für seine Probleme nannte der Familienvater: «Unsere Herausforderung ist der Luftdruck im Vorderreifen. Dadurch können wir nicht überholen. Unsere Pace ist besser als zum Beispiel die von Brad Binder. Aber Binder fährt deutlich bessere Rennen als wir. Das müssen wir verstehen und in den Griff bekommen.»

«Am Freitag läuft noch alles rund. Ich kann das Bike fahren wie ich will. Doch sobald ich mit anderen Motorrädern auf der Strecke bin, kann ich den Kurvenspeed nicht halten und der Druck im Vorderreifen steigt enorm an. Es ist verrückt, wie Pecco und die KTMs überholen können, während ich niemanden überholen kann», erläuterte der Aprilia-Fahrer und schnaufte: «Du kannst dir nicht vorstellen wie frustrierend das ist. Ich bin einer der Schnellsten, aber im Rennen kann ich die Pace nicht halten. Die Front ist ständig in Bewegung und dadurch stecke ich hinter den anderen Fahrern fest.»

Doch Espargaró betonte auch: «Wir müssen die Dinge nun akzeptieren. Im Vorjahr habe ich jede Position als Bonus gesehen, aber in dieser Saison sind ein fünfter oder sechster Platz nicht mehr genug. Ich will gewinnen, aber das kann ich momentan noch nicht. Dessen muss ich mir bewusstwerden.»


WM-Stand nach 10 von 40 Rennen:

1. Bagnaia, 94 Punkte. 2. Bezzecchi 93. 3. Binder 81. 4. Martin 80. 5. Zarco 66. 6. Marini 54. 7. Viñales 49. 8. Miller 49. 9. Quartararo 49. 10. Rins 47. 11. Aleix Espargaró 42. 12. Alex Márquez 41. 13. Morbidelli 40. 14. Augusto Fernández 30. 15. Di Giannantonio 25. 16. Oliveira 21. 17. Nakagami 21. 18. Pedrosa 13. 19. Marc Márquez 12. 20. Folger 7. 21. Mir 5. 22. Petrucci 5. 23. Pirro 5. 24. Savadori 4. 25. Raúl Fernández 3. 26. Bradl 2.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati, 174 Punkte. 2. KTM 103. 3. Aprilia 80. 4. Honda 73. 5. Yamaha 58.

Team-WM:

1. Mooney VR46 Racing, 147 Punkte. 2. Prima Pramac Racing 146. 3. Red Bull KTM Factory Racing 130. 4. Ducati Lenovo Team 104. 5. Aprilia Racing 91. 6. Monster Energy Yamaha 89. 7. LCR Honda 68. 8. Gresini Racing 66. 9. GASGAS Factory Racing Tech3, 37. 10. CryptoDATA RNF 28. 11. Repsol Honda 17.

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