Marc Márquez: «Vielleicht bin ich schon überzeugt»
Marc Márquez gab auch heute in Japan keine Neuigkeiten zu seinen Zukunftsplänen preis. Was seine Zukunft betrifft, hält der Honda-Pilot die Öffentlichkeit weiter zum Narren.
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Marc Márquez (30) hat zwar beim Indien-GP am Samstag einen respektablen siebten Platz und am Sonntag einen neunten Platz (trotz Sturz) erbeutet, aber er liegt in der Fahrer-WM immer noch auf dem trostlosen 16. Platz. Und somit zwei Punkte hinter LCR-Castrol-Pilot Alex Rins, der seit 10. Juni (Mugello Sprint Race) ausser Gefecht war.
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Marc sagte in Indien, das Motorrad sei dort wegen der langsamen Kurven konkurrenzfähig gewesen. Auch in Motegi existieren langsame Kurven, darunter sogar zwei Erste-Gang-Kurven – Turn 5 und Turn 10. "Indien war ein sehr gutes Wochenende für das Repsol-Team", fasste Marc heute in Motegi zusammen. "Wir haben auf meiner Seite gut gearbeitet, es war ein solides Weekend, abgesehen vom harmlosen Crash im Rennen am Sonntag in Turn 1, als ich probierte, gegen die Ducati-Fahrer um das Podest zu kämpfen. Meine Pace war auch nach dem Crash ähnlich zu jener von Fabio, der auf Platz 3 gelandet ist. Ja, wir haben auch hier langsame Kurven, deshalb werden wir hier besser abschneiden als zum Beispiel in Silverstone oder Montmeló. Wir werden sehen. Ich habe keine Erwartungen; wir müssen das erste Training abwarten." Welche Pläne hat Marc für 2024? "Viele Leute fragen mich, was sie tun müssen, um mich zu überzeugen. Aber vielleicht bin ich schon überzeugt? Es ist richtig, dass ich mich nie konkret geäussert habe. Ich habe nur immer betont, dass ich die beste Lösung finden will. Ich will das Beste für das Projekt. Deshalb arbeiten wir zusammen. Unser Verhältnis zu Honda ist nicht wie normal bei einem Werk und einem Fahrer und umgekehrt. Wir haben ein besonderes Verhältnis zueinander, wir sind seit vielen Jahren zusammen. Wir haben uns gegenseitig viel gegeben."
Marc Márquez wird also voraussichtlich erst nach dem Japan-GP mit der Sprache herausrücken.
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Der Spanier verriet aber noch, dass er im Gegensatz zu Joan Mir nicht das 2024-Prototyp-Chassis einsetzt, mit dem Stefan Bradl in Misano drei Tage gefahren ist. "Die Rundenzeiten waren damit nicht besser, also konzentrieren wir uns auf das bisherige Material", meinte der 59-fache MotoGP-Sieger.
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