Jack Miller (KTM/8.): Hausaufgaben für die Zukunft
Nach dem 8. Platz beim Malaysia-Grand Prix wunderte sich Jack Miller über den enormen Speed des Spitzentrios – und gab sich und seinem Red Bull KTM-Team Hausaufgaben für die Zukunft.
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"Thriller Miller" fegte von Startplatz 10 in die Spitzengruppe und war zunächst Sechster, klar vor seinem Red Bull-KTM-Teamkollegen Brad Binder, der eine Zeitlang auf Platz 9 mitfuhr und dann stürzte.
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Miller blieb sattelfest, scheiterte mit seinem Vorwärtsdrang aber an Marco Bezzecchi, der Miller souverän auf Distanz hielt. Als Fabio Quartararo und (zwei Runden vor Schluss) auch noch dessen Yamaha-Teamkollege Franco Morbidelli von hinten ankamen, war Miller abermals machtlos und fiel auf Rang 8 zurück.
"Es war nicht mein bestes, aber auch nicht mein schlechtestes Rennen. Ich habe nicht das Gefühl, irgend etwas falsch gemacht zu haben. Eigentlich war es ein ziemlich solides Rennen", grübelte Miller nach dem Zieleinlauf. "Doch die Fakten sind auf dem Tisch: Wir haben ein halbwegs anständiges Rennen abgeliefert, kamen aber mit 19 Sekunden Verspätung an. Damit ist klar, dass wir Hausaufgaben erledigen müssen", stellte er fest.
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Am Anfang habe er noch versucht, das Tempo des Ducati-Expresszugs an der Spitze mitzugehen. "Ich hatte meine Augen auf Bezzecchi gerichtet und wollte eine Lücke finden. Doch ich war nie schnell genug, um irgend etwas versuchen zu können", gestand Miller. "Je länger das Rennen dauerte, desto heißer wurde mein Vorderreifen, und statt ihn anzugreifen, verlor ich den Anschluss."
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Nach Halbzeit des Rennens pirschten sich dann die Yamaha-Piloten von hinten an. Miller: "Ich habe wirklich mein Bestes gegeben, sie unter Kontrolle zu halten. Doch sie hatten immer noch jede Menge Grip, offensichtlich war das Reifenmanagement bei Yamaha perfekt!"
Miller war dagegen am Kämpfen, hauptsächlich mit dem Vorderreifen. "Ob er zu heiß wird oder der Druck zu sehr ansteigt, die Symptome sind immer die Gleichen: Dass das Vorderrad beim Bremsen zu blockieren beginnt, statt zu verzögern. Vier Runden hintereinander rutschte in der letzten Kurve derart das Vorderrad weg, dass ich auf dem Ellbogen die Balance halten musste." Extra Grip zu finden, sei die vordringliche Aufgabe. "Immer, wenn ich etwas härter attackiere, bin ich über dem Limit, während die Ducati-Piloten bei gleichem Tempo in dem Fenster sind, in dem die Reifen noch Grip haben", stellte Jack fest.
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Insgesamt hätten sie ein solides Wochenende hingelegt, mit spürbaren Verbesserungen an der KTM RC16, die sich im Rennen gut anfühlte. "In den ersten Runden fuhren wir im 1:59-Minuten-Bereich, anschließend konstant im Bereich von 2:00 Minuten. In jedem anderen Jahr hätte das für ein Top-Ergebnis gereicht, doch diesmal haben wir im Schnitt eine Sekunde pro Runde auf die Spitze verloren. Das ist es, was wir verbessern müssen!" Ergebnis MotoGP-Rennen, Sepang (12.11.): 1. Enea Bastianini, Ducati, 20 Rdn in 39:59,137 min (= 166,3 km/h) 2. Alex Márquez, Ducati, + 1,535 sec 3. Pecco Bagnaia, Ducati, + 3,562 4. Jorge Martin, Ducati, + 10,526 5. Fabio Quartararo, Yamaha, + 15,000 6. Marco Bezzecchi, Ducati, + 16,946 7. Franco Morbidelli, Yamaha, + 18,553 8. Jack Miller, KTM, + 19,204 9. Fabio Di Giannantonio, Ducati, + 19,399 10. Luca Marini, Ducati, + 19,740 11. Maverick Viñales, Aprilia, + 21,189 12. Johann Zarco, Ducati, + 23,598 13. Marc Márquez, Honda, + 27,079 14. Augusto Fernández, KTM, + 28,940 15. Pol Espargaró, KTM, + 29,849 16. Iker Lecuona, Honda, + 50,960 17. Álvaro Bautista, Ducati, + 53,564 18. Takaaki Nakagami, Honda, + 1:42,162 min – Brad Binder, KTM, 9 Runden zurück – Aleix Espargaró, Aprilia, 12 Runden zurück – Raúl Fernández, Aprilia, 14 Runden zurück – Miguel Oliveira, Aprilia, 15 Runden zurück – Joan Mir, Honda, 16 Runden zurück Ergebnis MotoGP-Sprint, Sepang (11.11.):
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