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Bagnaia zermarterte sich den Kopf: Es war schrecklich

Mit seinem Sieg im Jerez-Grand-Prix konnte Titelverteidiger Pecco Bagnaia seinen Rückstand in der MotoGP-WM auf 17 Punkte reduzieren. SPEEDWEEK.com traf sich mit dem Ducati-Star zum Vier-Augen-Gespräch.

Frank Weeink

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Für Pecco Bagnaia fing die Saison in Katar wunderbar an. Der Weltmeister gewann den ersten Grand Prix des Jahres, die Rennen in Portugal und in den Vereinigten Staaten von Amerika brachten ihm jedoch weniger Erfolg. Der spanische Grand Prix zeigte wieder einen Pecco in Bestform. Der 27-Jährige möchte gerne der erste italienische Dreifachweltmeister auf einem italienischen Fabrikat seit Giacomo Agostini werden.

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Hattest du einen anstrengenden Tag, fragte der Verfasser dieser Zeilen beim Treffen mit dem Ducati-Star.

Bagnaia zuckte mit den Schultern und schüttelte den Kopf. "Nein, nicht wirklich. Weißt du, ich bin ja nur Fünfter in der Meisterschaft." Er lachte – das war am Donnerstag vor dem spanischen Grand Prix.

Drei Tage später hatte er seinen Rückstand auf den WM-Führenden Jorge Martin (Pramac Ducati) auf 17 Punkte reduziert. Bagnaia fuhr ein meisterliches Rennen und schlug einen beinhart kämpfenden Marc Marquez. Sein 20. Sieg in der MotoGP war nicht nur einer seiner wichtigsten, sondern ohne Zweifel auch einer seiner besten. Bagnaia entsprach dem alten Klischee: Ein ruhiger, sympathischer Typ neben der Strecke – mit dem Helm auf, ein Krieger.

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Jerez war das 50. Rennen in Folge mit wenigstens einer Ducati auf dem Podest; Bagnaia war 32 Mal dabei. SPEEDWEEK.com führte mit dem zweifachen MotoGP-Champion ein Vier-Augen-Gespräch.

Pecco, jedes Mal, wenn du zum Start fährst, hast du eine Art Ritual: Du streichelst das Motorrad, küsst deinen Handschuh und klopfst auf den Tank. Wie kam es dazu?

Das ist etwas, was ich schon seit langer Zeit mache. Ich mag es, weil es mich ein bisschen beruhigt. Das ist meine Routine. Du machst immer die gleichen Dinge, weil du weißt, dass das für dich funktioniert. Ich bin zwar abergläubisch, aber nur ein bisschen. Ich mache solche Dinge, um mich auf das Rennen vorzubereiten.

Ich habe letztes Jahr mit deinem Crew-Chief Cristian Gabbarini gesprochen und er sagte, das Rennen in Jerez 2023 sei wahrscheinlich das beste, das er von dir gesehen hat. Bist du auch dieser Meinung?

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Das Rennen war fantastisch. Letztes Jahr war es nicht einfach, aber dann haben wir begonnen, das Gefühl während der Sessions zu verbessern und das Rennen war ein schöner Kampf mit den KTM. Schließlich gewann ich, das war schön.

Ich denke, dass dein Sieg in Katar zu Saisonbeginn einer deiner besten war. Der Start war gut, und wie du mit dem Druck umgegangen bist, immer in der Lage warst schnellere Rundenzeiten zu kontern, das war eine weltmeisterliche Leistung.

Das war schön... (lacht)

Nur schön?

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Das erste Rennen der Saison ist immer ein besonderes. Wir haben angefangen, so wie wir die Meisterschaft 2023 beendet haben. Wir hatten in Katar ein großartiges Rennen, wir haben jede Kurve, jede Runde kontrolliert und das Gefühl war unglaublich. Ich hatte mehr oder weniger damit gerechnet. Was ich nicht erwartet hatte, war, wie es danach in Portimao und Austin gelaufen ist. Wir hatten im Grand Prix große Probleme, dafür müssen wir unbedingt eine Lösung finden.

Viele Leute waren von deinen Problemen mit Chatter und Vibrationen überrascht, worüber sich auch die anderen GP24-Fahrer beschwert haben. Du warst auch überrascht?

Ja, denn bei den Tests hatten wir sie nicht, auch nicht mit gebrauchten Reifen. Dann waren die Vibrationen im Sprintrennen in Katar schrecklich. Es war das erste Mal, dass ich sie gespürt habe. Im langen Rennen hatte ich keine dieser Probleme. Also sagten wir: Vielleicht verstehen wir jetzt, wie man mit diesem Motorrad die Rundenzeit fährt. Dann kam Portimao, und ich hatte unglaubliche Vibrationen. In Austin hatte ich im Sprint Vibrationen in den rechten Kurven und im Grand Prix in den linken! Das war schwer zu verstehen und es war auch schwer vorherzusagen, was das Motorrad tun würde. Ich glaube, das Potenzial der GP24 ist sehr hoch, wir müssen es nur noch ein bisschen besser verstehen.

Hast du an den Beginn des Jahres 2022 zurückgedacht, als du nicht wirklich wusstest, wie gut das Motorrad ist und eine Art Hybrid gefahren bist?

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Die Situation war ähnlich. Wir haben inzwischen viele Daten gesammelt, die bei der Lösung der Probleme helfen sollten, und ich glaube, dass uns dieser Schritt gelingen wird. Aber... es ist immer schwer vorherzusagen.

Du hast jetzt zwei MotoGP-Titel auf dem Konto. Wenn man in der Meisterschaft Zweiter wird, gibt es nur ein Ziel. Aber wenn man einen Titel verteidigt, ist da nicht der einzige Weg, der nach unten?

Ja. Aber wenn man um die Meisterschaft kämpft und unter die ersten drei kommt, ist das auch gut. Natürlich ist es unser Ziel, wieder zu gewinnen. Und immer mehr. Aber die Reise ist noch sehr lang. In den ersten drei Events machte Jorge Martin den Unterschied aus und baute einen Vorsprung von 30 Punkten auf. Aber in diesen Rennen holte ich nur drei Punkte weniger als letztes Jahr.

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