Pecco Bagnaia outet sich: Fan von Honda und Yamaha
Pecco Bagnaia hat ereignisreiche Wochen hinter sich. Nach seiner Heirat und dem Sieg beim Race of Champions freut er sich, wieder auf die MotoGP-Ducati steigen zu können. Bei den Spezialdesigns hat er andere Favoriten.
Nach der kurzen Sommerpause meldete sich Francesco Bagnaia zur Pressekonferenz der MotoGP in Silverstone am Donnerstag zurück. Der Italiener führt vor diesem Wochenende mit 222 Punkten 10 Zähler vor Jorge Martin. In den vorherigen drei Saisonstationen konnte er stets Siege feiern.
Nach dem Sachsenring-GP war Bagnaia froh, eine kurze Rennpause einlegen zu können. Diese nutzte er und machte mit seiner damaligen Verlobten Domizia Castagnini einen Kurzurlaub, ehe sich beide wenig später
Wenige Tage später war er einer der Stars bei der World Ducati Week in Misano.
Dieses Wochenende feiert die Motorrad-WM in Silverstone ihr 75-jähriges Jubiläum, alle MotoGP-Teams treten deshalb mit speziellen Designs an. Die Werks-Ducati ähneln optisch denen aus deren Debütjahr 2003. "Ich bin glücklich, dass die Dorna diese Idee initiiert hat. Es gibt viele alte Designs, sie sind schöner als die heutigen. Die Sponsoren fallen weniger auf. Mir gefallen besonders die Lackierungen von Honda und Yamaha", sagte Bagnaia, welcher sich öfter derartige Aktionen mit Speziallackierungen wünscht. Besonders die Honda seines Mentors Valentino Rossi aus Valencia 2003 blieb ihm in Erinnerung.
Angesprochen auf die Möglichkeit, in Zukunft mit Ducati am Suzuka Eight Hours teilzunehmen, äußerte sich der Italiener wie folgt: "Ich übe etwas Druck aus,
Ab dem nächsten Jahr wird Simon Crafar den Vorsitz des MotoGP Steward Panels übernehmen. "Das ist einer der schwierigsten Jobs im Paddock", weiß der Weltmeister. Mit Simon können wir einen guten Dialog führen, wir sprechen mit ihm während der Wochenenden oft", äußerte sich Bagnaia zu dieser Personalie. Er wünscht sich, dass Crafar eine einheitliche Linie bei Bestrafungen einschlägt.
Dass nach der Absage des Kasachstan-GP in diesem Jahr zweimal in Misano gefahren wird, stört Pecco nicht: "Das liegt nur 15 Minuten von mir zuhause weg. Wir fahren vor zahlreichen italienischen Fans. Als ich letztes Jahr ankam, war ich nach dem Crash in Barcelona nicht fit. Dieses Jahr haben wir zwei Chancen, dort zu siegen."
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