Ai Ogura überzeugt: «Konnte die Wand durchbrechen»
Beim MotoGP-Test in Buriram konnte Rookie Ai Ogura (Trackhouse Aprilia) sein Vertrauen in die RS-GP weiter verbessern. Bei der Zeitenjagd war er bei den Schnellsten dabei.
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Den Sepang-Test beendete MotoGP-Rookie Ai Ogura auf Rang 14. Er konnte sich in Malaysia stetig steigern, die Anpassung an die RS-GP und die für ihn neue Klasse gelingt ihm Schritt für Schritt.
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Die intensive Arbeit mit seinem Trackhouse-Team fand beim zweitätigen Test in Buriram seine Fortsetzung. Während Ogura am Mittwoch in erster Linie an seiner Bremsperformance arbeitete, ging er am Donnerstagvormittag, wie viele andere Piloten, auf Zeitenjagd. Um 13 Uhr war er auf Rang 7 zu finden – mit 0,781 sec Rückstand auf den Schnellsten Marc Marquez. "Mit unserer Leistung bin ich sehr zufrieden, aber ich glaube, dass wir etwas mehr im Zeitenjagd-Modus waren als die anderen Jungs. Aber mit unserer Position bin ich happy", sagte Ogura. Ist die Aprilia RS-GP ein benutzerfreundliches Motorrad für einen Rookie? "Für mich ja, aber ich weiß nicht, wie das die anderen sehen", so der Japaner. "Eine gute Rennpace zu haben ist aber viel einfacher, als eine schnelle Qualifying-Runde zu fahren. Damit hatte ich in Sepang und auch gestern zu kämpfen. Aber am Donnerstagmorgen konnte ich die Wand durchbrechen und ich fand drei Zehntelsekunden. Ich denke, ich gewöhne mich langsam an diesen Zeitenjagd-Modus mit dem MotoGP-Bike. Am Mittwochnachmittag habe ich an meiner Brems-Performance gearbeitet, heute ging es darum, die Ergebnisse des Fortschritts zu zeigen."
Vom 28. Februar bis 2. März findet auf dem Chang International Circuit das erste Rennwochenende statt. Wie bereit fühlt sich Ogura körperlich und mental, wenn es um die volle Renndistanz in einem Grand Prix geht? "Long-Runs absolvierte ich in Sepang – dort hatte ich körperlich keine Probleme mit der vollen Renndistanz", meinte der 24-Jährige. "Beim ersten Rennen versuchst du alles umzusetzen, was du bei den Tests gelernt hast. Nach diesem habe ich ein besseres Bild davon, wo ich stehe."
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In der Moto2-WM musste sich Ogura 2024 auf die Pirelli-Reifen umstellen – zuvor wurde in der mittleren Kategorie auf Dunlop gefahren. 2025 muss er sich erneut anpassen – wie leicht tut er sich mit der Umstellung auf die Michelin-Reifen in der MotoGP? "Der Michelin-Reifen ist viel härter. Das Positive ist, dass er viel stabiler ist. Negativ ist, dass man weniger Feedback bekommt", erklärte Ogura. "Aber mir geht es gut damit. Am Mittwoch hatte ich beim Anbremsen auf der Geraden noch etwas zu kämpfen, aber heute Morgen war es schon viel besser. Mit dem Vertrauen, das ich jetzt in den Vorderreifen habe, gelingt mir leichter eine schnelle Rundenzeit. Wir passen und langsam, aber gut an."
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