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Paolo Campinoti: Yamaha unternimmt alles dafür!

Dass die nun vier Yamaha-Athleten beim Saisonauftakt keine Bäume ausrissen, das ist laut Pramac-Boss Paolo Campinoti kein Grund zur Trauer. Der Italiener ist fest von einem großen Aufschlag mit den Japanern überzeugt.

MotoGP

Im Artikel erwähnt



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Trotz bescheidener Ergebnisse beim ersten MotoGP-Schlagabtausch 2025 – im großen Preis von Thailand belegten die M1-Piloten Miller, Oliveira, Quartararo und Rins die Positionen 11, 13, 14 und 17 – herrscht überwiegend weiter gute Stimmung in den beiden Yamaha-Garagen.

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Denn in der Einheit der drei Wintertest-Veranstaltungen mit insgesamt neun Fahrtagen hatte sich so viel Erfreuliches eingestellt, dass man sich weder bei Yamaha noch in der eng verbundenen Pramac-Mannschaft verrückt machen ließ. Dass vor allem die M1-Piloten unter der extremen Hitze in Buriram litten, ist hingegen ein Punkt, der Cheftechniker Massimo Bartolini nicht entgangen sein dürfte.

Starken Optimismus gibt es speziell auf der Seite von Pramac Racing. Von Depression nach Verlust des Weltmeisters mitsamt Motorrad ist derzeit nichts zu spüren. Die bewusste Entscheidung für einen Neustart mit Yamaha wird bis dato nicht in Frage gestellt. Auch deshalb, weil es Pramac gelungen ist, ohne Anlaufphase Gleichstand auf der Stoppuhr herzustellen.

Erstaunlich: Seit dem Test in Sepang spielen die vier M1 in Sachen Tempo in der gleichen Liga. Besonders Jack Miller, und damit ausgerechnet der Fahrer, der noch vor wenigen Monaten mangels Optionen vor dem Rücktritt stand, rührt mit der Yamaha tüchtig um. Dank des überraschend starken Aussies steigen auch bereits die Erwartungen in der erfolgsverwöhnten Pramac-Mannschaft.

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Teaminhaber Campinoti: "Ich hoffe, dass die Ergebnisse im kurz- bis mittelfristigen Zeitraum früher kommen als erwartet. Wir haben bereits einige Anzeichen gesehen: Die Japaner investieren stark. Und wir haben auch mit Moto2 begonnen. Das wird uns in Zukunft noch mehr Stärke verleihen."

Der Italiener, der Ducati nach zwei Jahrzehnten den Rücken zugewandt hatte, prophezeit: "Ein Unternehmen wie Yamaha, das immer ein Maßstab war, kann eine untergeordnete Rolle nicht akzeptieren. Sie werden alles tun, um an die Spitze zurückzukehren. Und wir werden mit ihnen dort sein, mit Jack Miller, einem Piloten, den wir bestens kennen, und einem Miguel Oliveira, der in jeder Hinsicht bereit ist. Dazu kommen aus der Moto2 Tony Arbolino und Izan Guevara."

Kurzfristig, und damit 2026, wäre allerdings nur ein Platz verfügbar für einen Piloten aus dem frisch formatierten Nachwuchskonzept. Denn während Quartararo, Rins und Oliveira auch im nächsten Jahr an Yamaha gebunden sind, ist ausgerechnet der zuletzt schnellste M1-Pilot mit einem Einjahres-Deal unterwegs.

Nicht von der Hand zu weisen ist der einzigartige Ansatz, den Yamaha mit Pramac Racing verfolgt. Wie ernst es den Japanern mit der Kooperation ist, das zeigt sich an einem scheinbar nebensächlichen, aber doch aussagekräftigen Vorgang. So hat Yamaha Racing die Kommunikation rund um die Piloten gleichgestellt. Es gibt, anders als bei allen anderen Herstellern, eine übergreifende Plattform, auf der vier Werksfahrer vertreten sind. Ein Schulterschluss unter der Führung des neuen Rennsport-Chefs Paolo Pavesio, der in dieser Form im Fahrerlager einzigartig ist.

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Verschworenheit allein bringt zwar noch keinen WM-Titel, sollte aber helfen, die technische Entwicklung zu beschleunigen. Der anstehende GP von Argentinien ist für Yamaha und Pramac positiv belegt. Beim letzten Kräftemessen vor 24 Monaten verbuchte Franco Morbidelli mit Platz 4 das Jahres-Highlight und Johann Zarco donnerte in Pramac-Farben als Zweiter durchs Ziel.

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