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Jack Miller: «Pramac – passt wie ein alter Handschuh»

Jack Miller blüht auf. Mit Platz 5 beim US-GP setzte der Pramac-Neuzugang ein frühes Highlight – für sich und Arbeitgeber Yamaha. Im Exklusiv-Interview mit SPEEDWEEK.com spricht Miller über den starken MotoGP-Start 2025.

MotoGP

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Eine zermürbende Saison 2024 beendete die MotoGP-Karriere von Jack Miller bei KTM und brachte ihm später einen Neustart bei Yamaha ein. Dort wollte man für den Beginn der Kooperation mit Pramac Racing einen Routinier. Miller – jahrelang mit Pramac und für Ducati aktiv – entpuppte sich bislang als Glücksgriff.

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Ab den Wintertests in Sepang meldete sich der Australier mit höchster Motivation zum Dienst. Die guten Zeiten bei den Erprobungen waren dazu kein Strohfeuer, Miller lieferte. Zuletzt in Texas mit einer begeisternden Fahrt auf Platz 5. Es war das bislang beste Ergebnis für die nun vierköpfige Yamaha-MotoGP-Mission. Als Zehnter ist der Familienmensch nicht nur bester Yamaha-Vertreter, Miller wird nach sechs Rennen auch vor allen KTM-Piloten geführt.

Vor der ersten Ausfahrt zu Runde 4 in Losail nahm sich Jack Miller Zeit für ein Vieraugengespräch mit SPEEDWEEK.com. Bei voll aufgedrehter Klimaanlage in der Yamaha-Hospitality sprach die #43 über sein bislang überaus positives Andockmanöver bei Prima Pramac Yamaha.

Jack, die Ergebnisse sprechen für sich. Dir scheint es gut zu gehen bei Pramac?

Ich denke, das kann man sogar von außen feststellen: Ich fühle mich gewollt, und das Gefühl, einen Wert darzustellen, das gibt ein Glücksgefühl. Ich fühle mich sehr stark integriert und es gibt dazu eine klare Definition meiner Rolle für das Projekt bei Yamaha. Es ist eine große Veränderung, aber zugleich mit einer alten Bekanntschaft. Ich bin zu Pramac zurückgekehrt und alles passt einfach, es ist dieses Gefühl, einen alten Handschuh überzustreifen. Ein Wohlgefühl.

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Gibt es etwas, das Pramac anders macht?

Über die Jahre haben sie eine Spitzenstruktur aufgebaut. Aber es sind immer die Menschen, die den Unterschied machen. Die Atmosphäre überträgt sich immer auch auf den Fahrer. Ist die Stimmung gut, sind die Ergebnisse gut. Abgesehen davon, dass bei Pramac eine Menge großartiger Menschen sind, spürt man auch, dass sie mit der Rolle des Underdogs gut klarkommen. Um nicht zu sagen, sie lieben es – und das genieße auch ich. Du brauchst solche Menschen. Es gibt gute und schlechte Tage und ganz sicher eben selten immer nur Traumszenarien – und da muss jemand sein, der wieder den Fokus aufzeigt, so dass am Sonntag im besten Fall wieder ein gutes Ergebnis für alle herauskommt.

Man hört von dir immer wenig Beschwerden über dein Bike. Du scheinst, wie Johann Zarco auf Honda, auch stark auf die positiven Punkte zu zielen und mehr Energie in eine Adaption auf das Bike zu stecken. Stimmt das?

Absolut ja. So habe ich es während meiner ganzen Karriere gemacht. Und auch in der MotoGP mit allen Bikes. Zu Beginn mit Honda und Ducati und auch bei KTM: Ich habe immer versucht, auf die Stärken zu schauen und auch die starken Punkte auszubauen. Auch wenn es mal schlecht läuft, musst du das Beste draus machen – und nicht das Schlechteste. Dazu musst du aber auch verstehen, wo die Stärken liegen. Fakt ist: Du hast niemals das perfekte Motorrad. Es ist doch egal, ob du auf dem besten Bike oder auf dem schlechtesten Bike im Feld sitzt, du musst immer an den Punkt kommen, wo du auf ein Problem stößt.

So zu arbeiten, gibt es da in einem unabhängigen Team mehr Freiheiten als in einem reinen Werksteam?

Ehrlich – ich denke, das macht absolut keinen Unterschied. Diese Freiheit richtet sich alleine nach den Ergebnissen, ganz gleich, wo du fährst. Es geht um Leistung in diesem Geschäft. Du bist in jedem Fall schneller wieder raus, als du reingekommen bist. Ich denke, es geht besonders auch darum, sein Ding zu machen. Ein gutes Beispiel: die Situation mit Pecco. Der hat den besten Saisonstart seiner Karriere hingelegt und die Medien schreiben, wie schlecht seine Ergebnisse als Dritter sind. Das ist Müll. Und es ist wichtig, sich von so etwas niemals ablenken zu lassen. Ich konzentriere mich darauf, das Beste aus meinem Job zu machen!

Über seine Hingabe als MotoGP-Pilot und die Fähigkeit, auch glücklich mit einer Schaufel in der Hand zu sein, davon berichtet Jack Miller im zweiten Teil des Interviews mit SPEEDWEEK.com.

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