Di Giannantonio (4.): «Vale da zu haben, ist super»
VR46-Ducati-Pilot Fabio Di Giannantonio sorgte mit Rang 4 im MotoGP-Zeittraining in Doha für einen sehr guten Start. Er erzählte danach, wie Valentino Rossi seinen Fahrern hilft.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Fabio Di Giannantonio schaffte am Freitag auf dem Lusail International Circuit in Katar souverän den Einzug in das Q2 am Samstag. Der Italiener war um 0,299 Sekunden langsamer als sein VR46-Ducati-Teamkollege Franco Morbidelli, der die Bestzeit markierte. Mentor Valentino Rossi konnte sich bei seinem Besuch in der Wüste ordentlich mit seinen Jungs freuen.
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"Lasst es mich so sagen: Jetzt mit einem kühlen Kopf war es dann doch ein recht guter Tag", freute sich "Diggia" und gestand: "Direkt nach der Session war ich etwas sauer, weil ich mehr wollte. Auch das Gefühl mit dem Motorrad war irgendwie etwas schlechter als noch am Morgen. Wir sind dran, obwohl das Gefühl noch besser sein könnte. Ich kann daher definitiv sagen, dass es noch Spielraum gibt." Di Giannantonio ging dann ins Detail: "Wir haben für den Nachmittag eine andere Konfiguration ausprobiert. Die Jungs müssen noch verstehen, was zu tun ist und was mir passt – wir haben jetzt ja erst das vierte gemeinsame Wochenende. Ich denke, wir müssen zurück zu unserem Standard-Setup, mit dem ich mehr Druck machen kann. Ich habe immer ordentlich Grip am Heck des Bikes, das hat mich am Nachmittag dann aber einfach nicht natürlich fahren lassen."
Zum internen Konkurrenzkampf mit seinem VR46-Teamkollegen Morbidelli sagte er: "Daran zu arbeiten, dass man zu den großen Vier gehört, ist eine großartige Sache für dieses Jahr. Es hilft auch sehr, wenn man einen starken Teamkollegen hat. Man kann dann auch kleine Geheimnisse stehlen. Das Team ist dann happy und auch die Sponsoren. Auf der Piste ist der Teamkollege aber dann wie jeder Gegner, man will dort alle Fahrer besiegen. Das ist für mich kein Problem."
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In der VR46-Box war der Chef persönlich, Valentino Rossi, zu Gast. "Vale in der Garage zu haben, ist immer anders und einfach super", betonte Di Giannantonio. "Er gibt immer die passende Analyse für den nächsten Stint. Diese präzise Analyse erlaubt es einem dann auch, die Manöver leichter zu fahren – man kann dann mit weniger Einsatz schneller sein. Ich will auf das Podium und dann natürlich mit ihm feiern. Das erste Ziel ist es jetzt aber einmal, mich von Session zu Session zu steigern."
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