Maverick Vinales (8.): «Wie ich immer gesagt habe!»
KTM-Tech3-Pilot Maverick Vinales sicherte sich im MotoGP-Zeittraining am Freitagabend in Doha den direkten Einzug ins Q2. Mit der RC16 konnte er Verbesserungen erzielen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Für Maverick Vinales (KTM) hat das Doha-Gastspiel der MotoGP-WM am Freitag sehr positiv begonnen. Der Spanier fuhr im Zeittraining mit der RC16 auf Rang 8 und sicherte sich somit den direkten Einzug ins Q2 am Samstag. Vinales fehlten am Ende nur 0,625 Sekunden auf die Bestzeit von Franco Morbidelli (VR46 Ducati).
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Vinales hätte sich beinahe die Position des besten KTM-Fahrers gesichert, war am Ende der Session nur knapp hinter Pedro Acosta. "Es war nicht schlecht. Ich komme langsam dorthin, wo ich will. Es braucht einfach Zeit, um das Bike wirklich gut zu verstehen, wie ich immer gesagt habe", meinte "Top Gun". "Jede Piste bringt da wieder andere Eindrücke. Aber ich konnte ein gutes Level durch die Sessions halten – ich fühle mich gut. Es ist eine Frage der Zeit und auch der Geduld, um die Dinge zu verbessern." "Wir konnten die Balance des Motorrads schon in Argentinien im Warm-up verbessern, ich fühlte mich damit sofort besser, konnte dort dann präziser fahren und habe die Bremspunkte getroffen. Damit war ich dann einfach schneller", erklärte der 30-Jährige. Zu den Reifen meinte er: "Der Medium-Reifen hat im FP1 gut funktioniert, aber am Abend war es nicht mehr so gut, er hat stark nachgelassen. Der Drop zwischen dem ersten und zweiten Stint war enorm, speziell an der Flanke. Der weiche Reifen hat dann gut funktioniert und es war sofort besser. Das könnte der Reifen für den Sprint werden."
Zu den von Teamkollege Enea Bastianini angesprochenen Vibrationen an der KTM sagte auch Vinales: "Ja, das ist im Moment das Limit. Ich muss verstehen, wie ich das jetzt mit dem Fahrstil ein wenig korrigieren kann, dann wäre das gut. Es geht darum, weniger aggressiv zu sein, wenn man das Bike in die Kurven wirft – wir werden sehen. Wenn das das Limit ist, dann müssen wir das tun. Aber man kann damit nicht so schnell sein, wie es eigentlich möglich wäre."
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In dieser Woche haben Pol Espargaro und Dani Pedrosa in Misano getestet. Konnte er sich mit den beiden austauschen? "Ich habe mit Pol nur kurz gesprochen. Es war recht stressig bisher. Sie sind nur wenige Runden gefahren, weil es sehr kalt war. Es gab auch nicht genug weiche Reifen für alle Hersteller, ich habe das aber nicht so genau verfolgt."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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