WM-Leader Danny Kent: Pramac Ducati zeigt Interesse

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Danny Kent

Danny Kent

Danny Kent aus dem Leopard Racing-Team könnte es seinem Kumpel Jack Miller nachmachen und direkt in die MotoGP-Klasse aufsteigen.

Moto3-WM-Leader Danny Kent plauderte beim Indianapolis-GP aus, dass er in Kontakt zu einem MotoGP-Team stehe. Er hatte schon nach dem Podestplatz in Katar durchblicken lassen, dass er es 2016 eventuell Jack Miller nachmachen und in die MotoGP-Kategorie aufsteigen möchte.

Der kleine Unterschied: Kent hat 2013 im Tech3-Team auf der Mistral 610 bereits eine Moto2-Saison absolviert.

Jetzt ist durchgesickert, dass Ducati überlegt, den 21-jährigen Kent zu Pramac-Ducati zu lotsen, wo der Platz von Yonny Hernandez frei wird, der 2016 zu Avintia Ducati wechselt.

«Ja, wir verhandeln mit Danny Kent», bestätigte Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti in Brünn gegenüber SPEEDWEEK.com.

Die britischen Fahrer sind momentan in der MotoGP-Klasse stark gefragt: Cal Crutchlow, Bradley Smith, Scott Redding und Eugene Laverty sind dabei, Sam Lowes hat einen Vorvertrag für 2016 beim Aprilia Racing Team Gresini. Jetzt könnte auch noch Kent seine Chance bekommen.

Sein Name war auch bei Forward gefallen für den Fall, dass dort für 2016 ein Joint Venture mit Leopard Racing zustande kommt, aber dieser Deal steht in den Sternen.

Bisher war es Kents bevorzugte Lösung, ein Jahr Moto2 zu fahren, Leopard hat starkes Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit. Aber mit Pramac Ducati würde er ein schlagkräftiges Team für den Aufstieg in die Königsklasse vorfinden.

Bei Pramac-Chef Paolo Campinoti steht auch Stefan Bradl auf der Liste, die Verhandlungen mit Crutchlow, Pol Espargaró und Bradley Smith haben sich zerschlagen.

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