Die Einheitselektronik für 2016 stellt die Werke vor neue Herausforderungen. Wie bewertet Yamaha-Teammanager Wilco Zeelenberg die starken Leistungen von Ducati und Suzuki?
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Michelin wird neuer Einheitsreifenlieferant und alle Teams müssen ab 2016 die Einheitselektronik von Magneti Marelli verwenden, was nun auch die Software betrifft. Yamaha scheint mehr Boden verloren zu haben als die Gegner und vor allem Ducati.
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Rossi sagte nach dem ersten Testtag mit der Einheits-ECU, dass sie ein Rückschritt in das Jahr 2008 sei. "Nach dem zweiten Tag haben wir drei oder vier Jahre aufgeholt, würde ich sagen. Es ist aber wahr, dass wir noch viel daran arbeiten müssen. Natürlich waren die Honda und die Yamaha in diesen Bereichen sehr fein eingestellt: Wheelie-Kontrolle, Traktionskontrolle, Motorbremse und all diese Dinge. Nun haben sie sich alle plötzlich zu einem System verändert, das wir noch nie zuvor getestet hatten. Es ist also nicht verwunderlich, dass sie sich am ersten Tag etwas verloren fühlten. Sobald sie die Daten interpretieren können, sehen sie auch, was falsch läuft. Nun ist es nur noch eine Frage der Anpassung", glaubt Wilco Zeelenberg. Márquez kritisierte, dass die Elektronik die Fahrer zu sehr einschränkt und es ihm nicht erlaubt, gleichmäßig zu sliden. "Ja, ich denke, das gilt auch für uns. Ich saß nicht auf der Maschine, aber Jorge sagte, dass die ECU alles stark kontrolliert und nicht auf die richtige Weise", erklärte Zeelenberg den Kollegen von "crash.net".
Werden die Veränderungen für 2016 die Spannung in der MotoGP-Klasse erhöhen? "Die Top-Jungs waren bisher eine Sekunde schneller als die Jungs um Platz 15. Wir verlangsamen uns vielleicht um eine halbe Sekunde oder mehr und die anderen Jungs weniger – vor allem Ducati. Doch wir wissen nicht, welche Software sie einsetzten. Auch die Suzuki-Jungs sind sehr schnell, aber wir wissen auch dort nicht, welche Software sie bei den Tests eingesetzt haben. Wenn man sich die Zeitenliste ansieht, sind sie sehr nah dran. Es ist schwierig zu sagen, wer im Moment einen Vorteil oder Nachteil hat, weil es sehr eng ist."
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Von 1. bis 3. Februar wird der erste MotoGP-Test nach der Winterpause auf dem Sepang International Circuit in Malaysia stattfinden.
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