Tim Gajser: Für Slowenien ist Corona-Pandemie vorbei

Von Johannes Orasche
Motocross-WM MXGP
MXGP-Titelverteidiger Tim Gajser

MXGP-Titelverteidiger Tim Gajser

Honda-Star und MXGP-Weltmeister Tim Gajser spricht über die Chancen für den Re-Start der MXGP-Serie im Sommer. Seine Heimat Slowenien geht voran und öffnet die Grenzen für EU-Bürger.

Slowenien macht derzeit Schlagzeilen. Am Freitag hat das südliche Nachbarland Österreichs als erstes EU-Land die Covid-19-Pandemie offiziell für beendet erklärt und seine Grenzen geöffnet. In den vergangenen vier Tagen wurden nur vier neue Infektionen gezählt. Insgesamt sind in Slowenien (2,1 Millionen Einwohner) seit Ausbruch der Pandemie 103 Menschen in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit gestorben, 1465 Coronavirus-Fälle wurden bisher gezählt.

Während die Corona-Zahlen in Slowenien nie wirklich dramatisch waren, ist es in Motorsport-Ländern wie Italien immer noch das vorherrschende Thema in allen Bereichen, wenngleich die Kurve zuletzt deutlich abflachte. Der Stiefelstaat meldete am Freitag 789 Neuinfektionen und 242 Todesfälle.

Honda-Star Tim Gajser hofft, dass ein geplanten Neustart der Motocross-WM in Orlyonok in Russland klappt: «Vielleicht funktioniert es im August oder September, das wäre vielleicht realistischer.»

Der 23-jährige Slowene ergänzte: «Ich hoffe, dass ich ans Meer nach Kroatien kann. Dort habe ich mir ein Haus gekauft. Ich vermisse es schon, beschäftigt zu sein. Zu Hause ist neben dem Training eher wenig zu tun. Aber ich habe mehr Zeit für meine Familie und meine Freundin Spela. Sie experimentiert viel in der Küche, ich bin eigentlich nie hungrig.»

«Ich tue mein Bestes, um in Form zu bleiben, ich versuche auch nicht überzutrainieren. Das letzte Rennen könnte ja erst im November sein. Ich habe immer wieder trainiert. Wir haben zu Hause zwei private Strecken im Wald. Ich denke, jene Fahrer, die für diese vier bis fünf Monate den besten Plan haben, werden vorne sein. Mit meinem Team in Italien habe ich Kontakt per SMS und WhatsApp und ich bin happy, dass sich die Lage dort ein wenig gebessert hat», so Gajser.

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