Breiter, stärker, schneller

Von Oliver Runschke
Porsche Supercup
Der Porsche 911 GT3 Cup MJ 2010

Der Porsche 911 GT3 Cup MJ 2010

Porsche stellt auf der IAA den neuen und bisher stärksten Markenpokal-Elfer vor.

Der neue Cup-Porsche soll alles besser können als sein Nachfolger. Breitere Karosserie, mehr Aerodynamik, grösserer und stärkerer Motor. Erst vor wenigen Tagen stellten die Stuttgarter den neuen Strassen-GT3 RS vor, auf die IAA schiebt Porsche den neuen Elfers für die Markenpokale nach. Erstmals basiert der 911 Cup auf dem 911 GT3 RS, der extremsten Version des Elfers mit Nummernschild.

Der Hubraum im neuen Markenpokalrenner wächst von 3.6 auf 3.8 Liter, die Leistung von 420 auf 450 PS. Sowohl die Vorderachse wie auch die Hinterachse präsentieren sich am 1200kg schweren Elfer breiter als am Vorgänger. Unter den vorderen Verbreiterungen und den weit ausgestellten hinteren Kotflügeln finden breitere Räder Platz. An der Vorderachse kommen dreiteilige Leichtmetallfelgen in der Größe 9,5 J x 18 (vormals 9 J x 18) mit Michelin-Rennreifen der Dimension 24/64-18 zum Einsatz. Die dreiteiligen Leichtmetallfelgen an der Hinterachse wuchsen um ein Zoll in die Breite und messen nun 12 J x 18 mit Reifen in der Dimension 27/68-18. Im Bereich der Querlenker kommen zusätzliche Unibal-Gelenke zum Einsatz, die Schwertstabilisatoren an der Vorder- und Hinterachse sind jetzt beidseitig siebenfach verstellbar.

Auch an der Aerodynamik hat der neuen GT3 Cup zugelegt. Die Frontspoilerlippe ist tiefer, auf dem Heck trohnt nun der grössere Flügel vom GT3 Cup S. Als Gimmick aus der Serie hat Porsche in der Frontschürze Tagfahrlicht montiert.

Die Supercup Ausführung des GT3 Cup bekommt weiterhin Keramikbremsen spendiert, darüber hinaus eine etwas klangvollere Auspuffanlage. Auch an den Fahrer hat Porsche gedacht, so sorgt eine zusätzliche Lüftungsöffnung im oberen Bereich der Fronthaube für eine bessere Versorgung des Piloten mit Frischluft.

Der neue Porsche 911 GT3 Cup, der ausschließlich in der Farbe carraraweiß erhältlich ist, wird ab Ende Oktober für 149.850 € netto ausgeliefert.

In der kommenden Saison wird er in insgesamt sieben Markenpokalen zum Einsatz kommen – neben dem Porsche-Mobil1-Supercup im Rahmen der Formel 1 auch in den Porsche Carrera Cups Deutschland, Asien, Japan und Italien sowie in der GT3 Cup Challenges in den USA und in Middle East. 

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