Goodwood: Christian Horner ersetzt Sebastian Vettel

Ilya Mikhalchik: Trainings-Abflug und zwei 5.Plätze

Von Esther Babel
Ilya Mikhalchik

Ilya Mikhalchik

Ilya Mikhalchik musste die van der Mark-BMW wieder hergeben und widmete sich wieder der Spanischen Superbike-Meisterschaft. Der Siegeshunger des IDM-Superbike-Meister wurde nicht gestillt.

Nachdem Ilya Mikhalchik, der IDM Superbike-Meister 2021, Anfang April noch im BMW-Werksteam beim Superbike-WM-Auftakt in Aragon unterwegs gewesen war, um den verletzten Michael van der Mark zu vertreten, war der der Ukrainer am vergangnenen Wochenende erneut in Spanien unterwegs. Dieses Mal mit dem easyRace Team in Valencia, zum zweiten Lauf der Spanischen Superbike-Meisterschaft, bei der er erstmals eine komplette Saison bestreitet.

Der Hauptdarsteller des Samstags in Cheste war der Wind, der das Fahren während aller Sessions sehr schwierig machte, besonders in den Kurven 1 und 2 des Circuit Ricardo Tormo. Im Qualifying fuhr der Ukrainer Ilya Mikhalchyk auf seiner BMW M1000RR die sechstschnellste Zeit in der Superbike-Klasse, während sein Teamkollege Ivo Lopes als Zehnter in der Startaufstellung stand.

Das erste Superbike-Rennen hatte einen holprigen Start, als in der ersten Runde ein Fahrer stürzte und die Rennleitung die rote Flagge zeigte. Aufgrund dieses Missgeschicks wurde das Rennen auf 12 Runden verkürzt. Beim zweiten Start gelang es Mikhalchik, sich an der Spitze des Feldes zu positionieren und zu versuchen, die BMW M1000RR in der Spitzengruppe zu Höchstleistungen zu treiben. Schließlich schaffte er es mit einem fünften Platz unter die Top 5, Ivo Lopes wurde Sechster.

«Das Rennen verlief nicht so, wie ich es erwartet hatte», offenbarte Mikhalchik nach getaner Arbeit, «denn mein Ziel war es, auf das Podium zu kommen und natürlich zu versuchen, das Rennen zu gewinnen. Außerdem war es an diesem Tag sehr windig, was die Sache noch schwieriger machte. Im Training am Freitag hatte ich einen schweren Sturz und das Team musste sehr hart arbeiten, um ein komplett neues Motorrad zu bauen. Ich möchte ihnen für ihre Arbeit danken, denn ich habe mich trotzdem wohl gefühlt und es lief sehr gut. Wir sind wieder unter den ersten Fünf gelandet und konnten wichtige Punkte für die Meisterschaft mitnehmen. Insgesamt war es nicht schlecht, aber nicht so gut, wie wir erwartet hatten. Wir werden sehen, was am Sonntag passiert, und wir werden versuchen, auf das Podium und in die erste Reihe zu kommen.»

Nach dem schwierigen Samstag, der durch Wind und niedrige Temperaturen gekennzeichnet war, brach der Sonntag mit viel günstigerem Wetter und völlig anderen Bedingungen an, so dass die Teams praktisch bei Null anfangen mussten. Ilya Mikhalchyk und Ivo Lopes starteten von den Plätzen 5 und 6, dank der Ergebnisse der Samstags-Session. Beide Fahrer legten einen spektakulären Start hin und konnten sich an der Spitze positionieren, doch Ivo Lopes stürzte in der zweiten Runde, nachdem er von einem anderen Fahrer getroffen worden war.

Mikhalchik kämpfte während des gesamten Rennens in der zweiten Gruppe hinter der Spitze, die aus vier Fahrern bestand und die den Fans Runden voller Überholmanöver und Aufregung beschert haben. Er schaffte es schließlich, die Gruppe zu dominieren und den 5. Platz zu erreichen.

«Das Rennen war in jeder Hinsicht sehr schwierig», so der Ukrainer. «Ich hatte es schwer, in der Spitzengruppe mitzufahren, aber wir kämpften das ganze Rennen über in einer Gruppe mit 4 Fahrern. Bis fast zu den letzten Kurven war noch nichts entschieden und schließlich konnte ich den fünften Platz erreichen. Wir sind wieder unter den Top 5, und dort müssen wir mindestens die ganze Saison über sein. Ich möchte an der Spitze stehen, das ist mein Hauptziel. In diesen zwei Wochen müssen wir sehen, was am Motorrad fehlt, um den nächsten Schritt zu machen, und ich hoffe, dass wir die notwendigen Änderungen für Estoril vornehmen und versuchen können, dort zu gewinnen.»

Diesen Artikel teilen auf...

Mehr über...

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

MotoGP: Sind böse Streithähne die besseren Helden?

Von Michael Scott
Nie gab es in der MotoGP so viele Sieganwärter wie heute. Im Gegensatz dazu hatte das «Goldene Zeitalter» ihre wenigen Helden, die alle zu Legenden wurden. Was ist uns lieber?
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • So. 14.07., 20:15, ORF Sport+
    Motorsport: FIA-Langstrecken-WM
  • So. 14.07., 20:15, Sport1
    Motorsport: FIA-Langstrecken-WM
  • So. 14.07., 21:15, Hamburg 1
    car port
  • So. 14.07., 22:00, Motorvision TV
    Tourenwagen: Supercars Championship
  • So. 14.07., 22:30, Eurosport 2
    Superbike: Weltmeisterschaft
  • So. 14.07., 23:00, Motorvision TV
    Tourenwagen: Supercars Championship
  • So. 14.07., 23:55, Motorvision TV
    Isle of Man Tourist Trophy
  • Mo. 15.07., 00:05, Motorvision TV
    Motorradsport: FIM Superenduro World Championship
  • Mo. 15.07., 00:35, Motorvision TV
    King of the Roads
  • Mo. 15.07., 02:05, Motorvision TV
    Classic Ride
» zum TV-Programm
5