Motocross: Trauer nach tödlichem Unfall

Yamaha in MotoGP: Alex Lowes wurde nicht gefragt

Von Gerraint Thompson
Alex Lowes gewann den zweiten Superbike-Lauf in Brünn

Alex Lowes gewann den zweiten Superbike-Lauf in Brünn

In der MotoGP wird es 2019 ein neues Yamaha-Team geben. Dass er als Fahrer dafür nicht in Frage kam, enttäuschte Alex Lowes nicht. «Das konnte ich nicht erwarten», sagte der Pata Yamaha-Pilot.

Als dreifacher Suzuka-Sieger hat sich Alex Lowes bei Yamaha einen guten Namen gemacht, obwohl er in der Gesamtwertung der Superbike-WM 2018 hinter seinem Pata Yamaha-Teamkollegen Michael van der Mark platziert ist. Auch bei seinem Feuerwehreinsatz als Ersatz für den verletzten Bradley Smith im Tech3-Team in der MotoGP 2016 hinterließ Lowes nicht den besten Eindruck.

Das Thema MotoGP hat der Brite ohnehin mittelfristig abgehakt, dabei bestand im neuen SIC Petronas Yamaha-Team eine potentielle Gelegenheit – gefragt wurde Lowes nicht. «Ich bin nicht traurig darüber, weil ich sowieso nicht damit gerechnet habe», versicherte der 27-Jährige SPEEWEEK.com. «Wenn ich die Superbike-WM anführen würde und die Chance hätte, Weltmeister zu werden, dann hätte ich erwarten dürfen, gefragt zu werden – aber ich habe erst ein Rennen gewonnen.»

«Außerdem habe ich in der Superbike-Klasse viel Spaß, ich fühle mich sehr wohl hier», sagte Lowes weiter. «Unser Projekt entwickelt sich immer weiter. Mein Ziel ist der Gewinn der Superbike-WM. Sollte ich das irgendwann schaffen, werde ich über die MotoGP nachdenken. Im Moment habe ich das aber nicht auf dem Schirm.»

Einen Fuß in der Tür zur MotoGP würde Lowes aber dennoch gerne behalten. «Klasse wäre es schon, hoffentlich bekomme ich noch einmal die Gelegenheit zu einem Test mit der M1. Die wenige Zeit, die ich auf der M1 verbracht hatte, war stark. Wenn ich Yamaha bei einem Rennen helfen kann oder sie meine Meinung hören möchten, wäre das fantastisch.»

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