Go Eleven: Schmerzliche Trennung von Kawasaki & Ramos

Von Kay Hettich
Superbike-WM

Eigentlich wollte Go Eleven mit dem Wechsel zu Ducati auch einen starken italienischen Fahrer verpflichten. Mit Eugene Laverty glauben die Verantwortlichen aber an erfolgreiche Zeiten wie mit Max Biaggi 2008.

Es waren die besten Jahre von Go Eleven in der Superbike, als man 2008 als Sterilgarda Ducati Ausnahmekönner Max Biaggi und Ruben Xaus auf die Strecke schickte. Der Römer holte als WM-Siebter drei zweite und vier dritte Plätze (eine Pole), sein spanischer Teamkollege Ruben Xaus gewann den zweiten Superbike-Lauf in Misano sowie einen zweiten Platz und wurde WM-Zehnter.

Durch den Wechsel von Kawasaki zu Ducati und der Verpflichtung von Eugene Laverty hofft Teameigner Gianni Ramello auf bessere Zeiten für sein Team. Nach vier Jahren mit Kawasaki und Roman Ramos kam man nicht über WM-Rang 12 (2017) hinaus.

Ramos war auch für 2018 eigentlich gesetzt, muss sich nun aber doch ein neues Team suchen. «Es tut mir wirklich sehr leid, dass wir uns von ihm verabschieden müssen», bedauerte Ramello. «Er ist ein sehr netter und ungänglicher Mensch, dazu ein großartiger Pilot. Leider war es nicht möglich, mit ihm weiterzumachen, obwohl ich immer ein besonderes Verhältnis zu ihm hatte. Vielleicht kreuzen sich irgendwann wieder unsere Wege, daran wieder ich persönlich arbeiten.»

Die Trennung von Kawasaki will Ramello im Guten vollziehen. «Nach acht gemeinsamen Jahren gilt mein besonderer Dank Kawasaki», betonte der Teamchef. «Es ist der Racing-DNA, dass man hin und wieder neue Wege beschreiten muss. Es ist kein Abschied, wir haben nur einen anderen Weg eingeschlagen.»


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