Sandro Cortese: Was hinter Hauptsponsor Outdo steckt

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Innerhalb weniger Wochen stellte Kawasaki-Teamchef Lucio Pedercini nach Weihnachten ein Team für die Superbike-WM 2020 auf die Beine, fand einen neuen Hauptsponsor und mit Sandro Cortese einen Weltklassepiloten.

Vor Weihnachten brach für Lucio Pedercini eine Welt zusammen: Plötzlich stand das Kawasaki-Team des 47-Jährigen ohne Hauptsponsor da, die hochtrabenden Pläne seiner vorherigen Partner mit je zwei Fahrern in allen drei WM-Klassen mussten begraben werden.

Pedercini besann sich für 2020 auf das Wesentliche: Er stellte ein Ein-Mann-Team für die Superbike-WM auf die Beine, schloss einen Vertrag mit den Fahrwerksexperten von Showa ab, rüstete die Elektronik der ZX-10RR auf, verpflichtete neues Personal und mit Sandro Cortese einen zweifachen Weltmeister.

Mitte Februar konnte der Italiener mit dem Batteriehersteller Outdo zudem einen neuen Hauptsponsor präsentieren, der Teamname lautet dieses Jahr Outdo Kawasaki TPR.

Outdo gehört zur Firma Zhangzhou Huawei Power Source Science & Technology Co., Ltd aus der Provinz Fujian in Südostchina, nahe Hongkong und Taiwan. Jährlich werden über 27 Millionen Batterien produziert und in über 140 Ländern verkauft.

Seit 2019 engagiert sich Outdo zunehmend im Markt für Batterien für Zweiräder. Die Partnerschaft mit dem Pedercini-Team in der Superbike-WM bietet gute Möglichkeiten, die Marke weltweit im Fernsehen zu präsentieren und Geschäftspartner mit Besuchen bei den Events und unvergesslichen Erlebnissen zu erfreuen. Außerdem ist SBK das ideale Feld, um Werte wie Speed, Stärke, Qualität und Verlässlichkeit zu demonstrieren. Mit der ZX-10RR setzt Pedercini auf das erfolgreichste Motorrad seit 2013: In den letzten sieben Jahren gewann Kawasaki siebenmal den Fahrer-Titel.

«Wir wollen 2020 gute Arbeit leisten, um 2021 stärker zu sein», umreißt Teamchef Pedercini. «Wir mussten uns wieder aufrappeln. Ich möchte nicht den gleichen Fehler wie letztes Jahr machen und mich zu arg auf andere Leute verlassen. Wir machen jetzt wieder alles selber und wollen an den Aufgaben wachsen.»

Der Saisonstart in Australien lief vielversprechend: Obwohl Cortese vor dem ersten Rennen nur wenige Stunden Testzeit auf dem Motorrad hatte, fuhr er in allen drei Läufen in die Punkte und überzeugte im zweiten Hauptrennen als Neunter. In der Gesamtwertung liegt der Schwabe auf Platz 12.

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