BMW-Pilot Eugene Laverty: «Es ist fast wie live!»
Wer zu Zeiten der Corona-Pandemie Rennsport sehen will, muss mit virtuellen Rennen vorlieb nehmen oder, so wie BMW-Pilot Eugene Laverty, mit Wiederholungen. Es ist keine schlechte Alternative.
Wie die meisten Diszplinen leidet auch der Motorradsport stark unter den Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus. Rennen oder auch Test sind nicht erlaubt, die meisten Piloten der Superbike-WM sitzen wie viele andere auch zu Hause und versuchen, die Zeit bestmöglich zu verbringen.
Eugene Laverty hat für sich entdeckt, wie sehr vergangene Superbike-Rennen fesseln können. Der Nordire, der in der Superbike-WM 2020 neben Tom Sykes für das Werksteam von BMW startet, schaut sich Veranstaltungen aus der Anfangszeit der Superbike-WM an.
"Es macht wirklich Spaß, sich alte Rennen anzuschauen – das habe ich vor ein paar Wochen gemerkt", sagte Laverty bei WorldSBK.com. "Bei den Rennen der letzten Jahre weiß ich schon vorher wer gewonnen hat und passe nicht auf. Aber wenn man 25 Jahre zurückgeht, dann hat man den Sieger vergessen. Es ist tatsächlich so, als würde man sich ein aktuelles Rennen ansehen!"
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