Jonas Folger: Wildcard-Einsätze in der SBK-WM wackeln

Von Esther Babel und Nora Lantschner
Superbike-WM
Jonas Folger

Jonas Folger

Um die Anzahl der Personen im Fahrerlager möglichst gering zu halten, werden in der MotoGP-Saison 2020 keine Wildcard-Einsätze zugelassen. Das kommt auch auf die Superbike-WM zu.

WM-Promoter Dorna arbeitet an einem «closed doors protocol», um die SBK-Saison am ersten August-Wochenende in Jerez fortsetzen zu können. Es sieht vor, dass keine Zuschauertickets verkauft werden und maximal 1100 bis 1300 Personen Zutritt zum Fahrerlager finden – also keine Teamgäste und nur eine Handvoll Fotografen, bisher sind keine Journalisten vorgesehen.

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass in der MotoGP-Saison 2020 auch auf die Wildcard-Fahrer verzichtet wird, wie in der Herstellervereinigung MSMA entschieden wurde. Das gilt für alle GP-Kategorien und droht nun auch der Superbike-WM mit den beiden Supersport-Klassen. So soll die Anzahl der Personen an der Rennstrecke nicht weiter erhöht werden.

Das betrifft auch den ehemaligen MotoGP-Piloten Jonas Folger, dieses Jahr in der IDM Superbike für das Team Bonovo Action by MGM Yamaha unterwegs. Sie hatten ursprünglich drei SBK-Einsätze geplant: In Assen, Oschersleben und Barcelona.

«Nach wie vor bleibe ich am Training dran und an meiner körperlichen Fitness», erzählte der 26-Jährige. «Ich fahre viel Rennrad und mache Ausdauersport. Mein Tagesablauf schaut so aus, dass ich mindestens jeden zweiten Tag Rennrad fahre und im Keller habe ich einen kleinen Fitnessraum, in dem ich mich beschäftigen und trainieren kann. Als Vorbereitung auf die Rennen kann ich momentan nicht allzu viel machen. Ich hatte Veranstaltungen in Ampfing auf der Kartbahn geplant, die die nächsten Wochen anstehen würden. Ich hoffe, dass sich das noch ergibt, dass man auf der Kartbahn fahren kann. Das wäre ein gutes Training für mich, um mal wieder auf dem Motorrad zu sitzen.»

«Es wäre schade, wenn man gar keine Rennen fahren würde», meinte Folger zur unklaren Situation. «Das hoffe ich natürlich nicht. Ich wünsche mir, dass wir wenigstens ein Rennen fahren könne, das wäre besser als nichts. Ich habe die Hoffnung auch nicht aufgegeben, dass man dieses Jahr bei den Läufen der Superbike-WM noch eine Wildcard bekommt.»

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