Wayne Rainey legt Yamaha Cameron Beaubier ans Herz

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Cameron Beaubier – hat er die Klasse eines Michael van der Marks?

Cameron Beaubier – hat er die Klasse eines Michael van der Marks?

Als dreifache 500-ccm-Weltmeister wurde Wayne Rainey zur Legende, heute organisiert der 59-Jährige die MotoAmerica. Für seinen Landsmann Cameron Beaubier bricht er eine Lanze und empfiehlt ihn für höhere Aufgaben.

Wayne Rainey bestritt zwischen 1984 und 1993 insgesamt 95 GP-Einsätze und gewann 1990, 1991 und 1992 jeweils die Motorrad-WM mit den ehrwürdigen500 cccm-Zweitaktern. Ein folgenschwerer Unfall in Misano 1993 beendete die Karriere des 59-Jährigen abrupt. Seitdem sitzt der dreifache Champion im Rollstuhl.

Den Kontakt zur Rennsportszene hat Rainey aber nie verloren. Ende 2014 hauchte er der dümpelnden AMA Superbike neues Leben ein und gründete die heutige MotoAmerica, die er seitdem als Präsident leitet. Mit einem Auge verfolgt der US-Amerikaner aber auch die Superbike-WM. «Ich bin ein großer Fan der Superbike-WM», verriet Rainey bei WorldSBK.

So bekam Rainey natürlich den Wechsel von Yamaha-Pilot Michael van der Mark am Saisonende zu BMW mit.

Zur Erinnerung: Der US-Amerikaner hat seit seiner aktiven Zeit eine enge Beziehung zu Yamaha. Für die Werksteam in der Weltmeisterschaft hat Rainey eine Empfehlung.

«BMW ist in die Superbike-WM zurückgekehrt, um zu gewinnen. Und sie haben das Know-how, ein siegfähiges Motorrad zu entwickeln. Van der Mark ist für sie ein großer Gewinn», sagte Rainey. «Aber Yamaha hat ein großes Talent in seinem Stall und möglicherweise würde Camerin Beaubier die Lücke, die van der Mark hinterlässt, ausfüllen.»

Beaubier gewann die MotoAmerica seit 2015 viermal und stand schon einmal zur Disposition für das Yamaha-Werksteam. 2016 ersetzte der 27-Jährige in Donington Park den verletzten Alex Lowes und schlug sich achtbar in den Top-10.

«Ich hoffe, dass sie Beaubier wenigstens in Erwägung ziehen. Ich habe gehört, dass er mit einem guten Team in die WM wechseln würde. Ich habe jedoch keinen Zweifel, dass er der richtige Mann wäre. Das Timing ist gut, die MotoAmerica hat er viermal gewonnen», hielt Rainey fest. «Wenn er in der Superbike-WM nicht unter die besten fünf oder sechs kommt, wird man ihn wahrscheinlich nicht als Talent ansehen.»|

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