Michael Rinaldi (24/Ducati): «Mein Ziel? Werksteam!»

Von Tim Althof
Superbike-WM
Michael Ruben Rinaldi möchte bald auf einem Werksbike sitzen

Michael Ruben Rinaldi möchte bald auf einem Werksbike sitzen

Michael Ruben Rinaldi scheiterte in diesem Jahr in der Superbike-WM schon das eine oder andere Mal knapp an einem Podestplatz. Der Ducati-Privatier ist vor Loris Baz bester Fahrer in der «Independent»-Wertung.

Mit einer Reihe von vierten und fünften Plätzen präsentierte sich Go Eleven-Fahrer Michael Ruben Rinaldi in der Superbike-WM 2020 bisher bärenstark. Der Italiener kommt mit der Panigale V4R nach und nach in Fahrt und zeigt, warum er von Ducati schon früh gefördert wurde. Sein Team erlebt mit dem Italiener einen buchstäblichen Höhenflug, nachdem Eugene Laverty in der letzten Saison für viel Frust sorgte.

«Mein Fokus liegt darauf, so schnell wie möglich zu sein. Ich bin sehr glücklich in meinem Team und ich kann mein Potenzial endlich zeigen», strahlte der 24-Jährige im Interview mit SPEEDWEEK.com kürzlich. Am letzten Wochenende im Motorland Aragon holte sich der Ducati-Pilot die Plätze 4 und 5 in den beiden Hauptrennen, im Sprintrennen wurde er Achter.

Rinaldi, der 2017 die Superstock 1000-EM mit Ducati und drei Siegen für sich entscheiden konnte, startet seit der Saison 2018 in der Superbike-WM. Zunächst absolvierte der Italiener für das Aruba-Werksteam von Ducati die Europa-Rennen, mehr als ein sechster Rang sprang allerdings nicht für ihn dabei raus. Im letzten Jahr versuchte er sein Glück im Barni Racing Team, landete letztendlich aber auch nur auf dem 13. WM-Rang. 2020 scheint der Knoten beim schnellen Mann aus Rimini geplatzt zu sein.

«Natürlich ist es mein Ziel eines Tages im Werksteam zu fahren», sagte Rinaldi selbstbewusst, bevor er fortfuhr: «Darauf konzentriere ich mich aber momentan nicht. Aktuell möchte ich gute Ergebnisse bringen und keinen Druck auf meinen Schultern spüren. Es waren erst ein paar Rennen, denn es ist ein außergewöhnliches Jahr und wir müssen mehr gute Ergebnisse abliefern, es reicht nicht im Freien Training vorne zu sein.»

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