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Zahlreiche Fahrer haben aus dem GP-Paddock in die Superbike-WM gewechselt, nicht alle hatten Erfolg. Wie die neuen Honda-Werksfahrer Iker Lecuona und Xavi Vierge ihre Chancen einschätzen.
In den vergangenen 15 Jahren wurden die ehemaligen MotoGP-Piloten Carlos Checa und Max Biaggi SBK-Weltmeister, Marco Melandri, Alvaro Bautista und Scott Redding Vize. Doch nur weil ein Fahrer aus dem GP-Sport kommt, ist das kein Garant für Erfolg bei den Superbikes – die Liste der Gescheiterten ist naturgemäß deutlich länger als jene der Könner.
Eine große Ausnahme ist Sylvain Guintoli: Der Franzose schaffte es in 124 Grands Prix (250 ccm und MotoGP) nur einmal in der Viertelliterklasse als Dritter aufs Podest.
Honda hat für die Superbike-WM 2022 Iker Lecuona und Xavi Vierge als Werksfahrer unter Vertrag genommen, deren Erfolge im GP-Sport sind überschaubar.
Lecuona fuhr vier Jahre in der Moto2-Klasse und 2020 sowie 2021 für das MotoGP-Team Tech3 KTM. In 85 Grands Prix schaffte er es nur zweimal aufs Podium: als Zweiter und Dritter in der Moto2-WM. Eine Weltmeisterschaft beendete er nie besser als auf dem zwölften Platz, 2018 und 2019 in Moto2.
Vierge fuhr seit 2015 in der Moto2-WM, holte vier Podestplätze, aber keinen Sieg. Sein beste WM-Platzierung ist Rang 10 im Jahr 2020, dreimal wurde er WM-Elfter.
Beide Spanier wissen, dass sie in der Superbike-WM viel zu lernen haben und der Erfolg nicht von allein kommen wird.
"Die Superbike-WM wächst jedes Jahr und ist auf einem sehr hohen Level, es wird schwierig", ist Vierge bewusst. "Eine Moto2-Maschine hat etwas mehr Power als ein Supersport-Bike. Deshalb habe ich es bevorzugt, in die Superbike-WM zu wechseln. Ich habe mir privat eine Honda besorgt, um mich schnellstmöglich an diese Klasse anzupassen. Für mich geht es nicht nur um die neuen Strecken und Reifen, ich muss auch mit der Motorleistung zurechtkommen."
"Honda ist einer der besten Hersteller und das Werk steht hinter uns", ergänzte Lecuona, der nur eineinhalb Tage in Jerez testete und
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