Phillip Island: Erst Finale 2022, dann Auftakt 2023

Von Kay Hettich
Philipp Island ist eine faszinierende Rennstrecke

Philipp Island ist eine faszinierende Rennstrecke

Auf keiner anderen Rennstrecke fanden so viele Rennen der Superbike-WM statt wie auf Phillip Island. Möglicherweise sehen wir auf der australischen Piste zwei Meetings hintereinander.

Mit Beginn der Coronapandemie schloss Australien seine Grenzen, selbst zwischen den Bundesstaaten herrschte zeitweise Reiseverbot. Großveranstaltungen wurden abgesagt, auch der Rennsport war davon betroffen.

Der Saisonauftakt der Superbike-WM 2020 auf Philipp Island schlüpfte im ersten Jahr der Seuche gerade so noch durch. 2021 fand kein Meeting in Australien statt und auch der traditionelle Saisonauftakt findet 2022 nicht in Down-Under, sondern im spanischen Aragón statt.

Dennoch hat Philipp Island mit 61 nach wie vor die meisten Rennen in der Superbike-Weltmeisterschaft ausgetragen, gefolgt von Assen und Misano mit jeweils 58.

Zur Erleichterung der australischen Veranstalter wird es bei diesem Abstand bleiben: Am Freitag wurde Philipp Island als Saisonfinale am 19./20. November bestätigt. Und das war kein Aprilscherz!

«Jeder aus der weltweiten Superbike-Community freut sich darauf, nach Phillip Island zurückzukehren», weiß David Bennet vom Philipp-Island-Circuit. «Natürlich sind auch wir gespannt darauf. Es ist eine großartige Nachricht, dass wir wieder im Kalender der Superbike-WM stehen. Wir sind der Dorna und der Regierung für ihre Unterstützung dankbar. Jetzt freuen wir uns darauf, möglicherweise den neuen Champion auf Phillip Island zu krönen.»

So attraktiv ein Saisonfinale auch sein mag, vor allem wenn die Titelentscheidung noch aussteht, für Phillip Island hat die Rückkehr an den Beginn des Superbike-Kalenders Priorität.

«Es wird erwartet, dass Phillip Island in der Superbike-WM 2023 zu ihrem traditionellen Platz als Saisonauftakt zurückkehren wird», hieß es in einem Statement der Rennstrecke.

Dies würde bedeuten, dass in Australien zwei Superbike-Meetings in Folge stattfinden, was die Testaktivitäten der Teams beeinflussen würde. Traditionell beginnt die Weltmeisterschaft am letzten Februar-Wochenende down under.

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